LMBV: Störstellenbeseitigung der Pleiße durch Ausbaggerung gestartet

Zeitweilige Verzögerung bei Schiffbarmachung der Pleiße vom Connewitzer Wehr bis zum agra-Wehr durch Kampfmittelsuche ist Vergangenheit

Markkleeberg. Im Mai 2017 waren die bauvorbereitenden Arbeiten für die Sohlvertiefung der Pleiße gestartet worden, doch bereits seit 1. August 2017 herrschte Baustillstand im Bereich des agra-Wehrs, weil der Kampfmittelbeseitigungsdienst tätig werden musste. Ab 7. August 2018 erfolgte die Bergung von zivilem Schrott, z. B. Fahrräder und Drähte, im Gewässer und in den Uferrandbereichen. Kampfmittel wurden nicht gefunden.

Mittlerweile ist der Abschnitt zwischen agra-Wehr und Brücke Weißes Haus eingeschränkt freigegeben, sodass seit der 41. Kalender die Spundwandarbeiten für Sohlgleite und den Bau der Überfahrt wieder aufgenommen werden konnten. Die ursprünglich geplante Technologie wurde angepasst: Nassbaggerarbeiten mit baubegleitender Kampfmittelsuche auf einem Zwischenlager laufen seit 16. Oktober 2017.

Durch die zeitweilige Verzögerung kommt es zu einer Bauzeitverlängerung bis 2019 mit Unterbrechung der Bauarbeiten von März bis Juli 2018. Aus Sicherheitsgründen ist es weiterhin erforderlich, den Radweg entlang des linken Ufers der Pleiße im Bereich zwischen Goethesteig und Bahnbrücke für den öffentlichen Verkehr zu sperren. Finanziert wird die Maßnahme nach § 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Die LMBV fungiert als Projektträger, Vorhabensträger ist der Zweckverband Kommunales Forum Südraum Leipzig.

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