LMBV: Arbeiten zur Störstellenbeseitigung in der Pleiße werden fortgesetzt

Spundwände werden eingesetzt im Gewässerabschnitt zwischen agra-Brücke und agra-Wehr

Leipzig/Markkleeberg. In Markkleeberg werden seit Anfang Oktober die Arbeiten zur Störstellenbeseitigung in der Pleiße fortgesetzt.

Die Baumaßnahme in dem Gewässerabschnitt zwischen der agra-Brücke und dem agra-Wehr wird spätestens im Februar 2019 abgeschlossen sein, sofern die Arbeiten nicht aufgrund zu hoher Wasserstände längere Zeit unterbrochen werden müssen.

Der Radweg entlang der Pleiße und über die Brücke kann weiterhin von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.

Im Bereich zwischen agra-Brücke und agra-Wehr werden derzeit an beiden Flussufern Spundwände in die Pleiße eingebracht, um so die Standsicherheit der Böschungen für die Zeit des Arbeitens im Gewässer zu gewährleisten. Die Pfeiler der Agra-Brücke wurden bereits Anfang des Jahres mit Spundwänden gesichert. Notwendig war das, weil die Brückengründung für die jetzt auszuführenden Eingriffe nicht tief genug war. Da diese Spundwände dauerhaft in der Erde bleiben, werden sie zusätzlich mit einem Kopfbalken abgedeckt, um Paddler und andere Bootsfahrer zukünftig vor Verletzungen durch die scharfkantigen Stahlbleche der Spundwände zu schützen.

Im vergangenen Jahr wurde bereits die Sohlgleite unterhalb des agra-Wehres errichtet und somit der Übergang von der vertieften Flusssohle zum Wehr hergestellt. Dies war Voraussetzung, um die Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegsanlage am agra-Wehr zu gewährleisten.

Die Pleiße soll zwischen Leipzig und Markkleeberg auf einer Länge von insgesamt 1,7 Kilometern von den Störstellen befreit werden. Ziel ist es, das Gewässer nicht nur für muskelgetriebene, sondern auch für gewässerangepasste Mehrpersonenboote passierbar zu machen. Zusätzlich soll der agra-Park zukünftig auch auf dem Wasserweg erreichbar sein. Darüber hinaus ist das Vorhaben eine wesentliche Voraussetzung, um später auf einer wassertouristischen Verbindung - dem geplanten Kurs 5 - zum Markkleeberger See zu gelangen.

Finanziert wird die Maßnahme nach § 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Die LMBV fungiert als Projektträger, Vorhabensträger ist der Zweckverband Kommunales Forum Südraum Leipzig.

Text: KFSL

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