LMBV: Offizielle Teilfreigabe des Nordufers am Concordia See mit Wirtschaftsminister erfolgt

Sicherungsarbeiten am Südufer werden noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen

Leipzig/Seeland. Am Samstag, dem 13. Juli, konnte nach umfangreichen Sanierungs- und Sicherungsarbeiten durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) das Nordufer des Concordia Sees für die Zwischennutzung freigegeben werden.

Am symbolischen Zaunwegrücken waren u.a. auch Sachen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, Seeland-Bürgermeisterin Heidrun Meyer, LMBV-Mitarbeiter Mathias Siebert sowie Sebastian Kruse, Geschäftsführer Seeland-Gesellschaft, beteiligt.

Aus Sanierungssicht ist dies jedoch nur ein Zwischenschritt. Die Sicherungsarbeiten am südlichen Ufer werden noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit ist es deshalb notwendig, dass außer dem Schadelebener Ufer alle anderen Böschungsbereiche weiterhin gesperrt bleiben und nicht betreten werden dürfen.

Zur Teilfreigabe überreichte Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Prof. Dr. Armin Willingmann einen Förderbescheid für drahtloses Highspeed-Internet an den Freifunk Harz e.V. Der Verein wird mehrere Bereiche am See mit drahtlosem Highspeed-Internet versorgen: Abenteuerspielplatz, Gastronomie „Arche Noah“, Fahrradverleih, Festplatz der „Eventwerkstatt“ sowie Teile des Rund-Radwegs R1. Ebenfalls erschlossen werden zentrale Bereiche von Schadeleben: Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehr, Jugendclub und Kirche.

Quellen: LMBV, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 071/2019 / Fotos M. Klindtworth für LMBV

Ein erster Surfer ist wieder auf dem Bergbaufolgesee unterwegs

Zurück