LMBV: Ufersicherung an Ostböschung des Gröberner Sees beginnt ab November

Bergbausanierer sichert bis zu 1,70 m hohe Kliffs

Leipzig. Die Ufersicherung der Ostböschung am Gröberner See beginnt voraussichtlich Anfang November. Sie wird von der Firma Delitzscher Landhandels- und Dienste GmbH durchgeführt. In dieser vorgezogenen Maßnahme werden zunächst die gefährdetsten Bereiche nahe des Rundweges gesichert.

Ziel der Ufersicherung ist es, mit ingenieurtechnischem Verbau naturnahe und nachhaltige Sicherungsbauweisen einzusetzen, die zugleich eine landschaftsästhetische Gestaltung zulassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Hang- und Ufersicherung vor Wellenschlag sowie damit verbundenen weiteren Materialabbrüchen. Der Einsatz von Faschinen hat sich hierbei als vorteilhaft erwiesen. Entlang der zu sichernden Uferböschung, bestehend aus zwei Kliffs mit einer Gesamtlänge von 130 m und einer Höhe bis zu 1,70 m, werden Faschinen in Kombination mit Buschlagen eingebaut.

Schutz vor Erosion

Um weitere Böschungsabbrüche zu vermeiden, werden darüber hinaus etwa 8 bis 12 m vor dem Ufer Lahnungen im Flachwasserbereich errichtet. Diesen reduzieren die Wellenenergie und sorgen dafür, dass die Welle frühzeitig gebrochen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass hinter der Lahnung landseitig Schwebstoffe sedimentieren und wieder eine Anlandung einsetzt.

Voraussichtlich ab Herbst 2019 wird die Hauptmaßnahme in den nördlich und südlich angrenzenden Bereichen der vorgezogenen Maßnahme durchgeführt. Ziel ist es, weitere potenzielle Gefährdungen aufgrund von Erosion einzudämmen.

Fotos: LMBV

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