LMBV und UBV informieren Vertreter der EMSCHERGENOSSENSCHAFT über Horizontalfilterbrunnensystem

LMBV-Horizontalfilterbrunnen "Harry" im Interesse der Essener Gäste

Senftenberg/Hoyerswerda. Zu einem Erfahrungsaustausch bezüglich effektiver Maßnahmen zur Grundwasserniederhaltung kamen Vertreter der EMSCHERGENOSSENSCHAFT am 08.10.2014 nach Hoyerswerda und Senftenberg, um gemeinsam mit der LMBV und dem Umweltbüros Vogtland Erfahrungen aus Planung, Bau und Betrieb von nachhaltigen Maßnahmen zum Schutz von Städten und Kommunen vor aufgehendem Grundwasser aufzunehmen. LMBV-Abteilungsleiter Holger Uibrig informierte über weitere geplante Brunnensysteme in Senftenberg. Dr. Thomas Daffner, Geschäftsführer des Umweltbüros Vogtland, einer der geistigen Väter der Entwässerungsanlagen konnte seine praktischen Erfahrungen aus der Konstruktion und dem Betrieb der Anlagen teilen.

Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT wurde am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet. Dieses Modell stand Pate für eine ganze Reihe weiterer Wasserverbände, darunter für den am 18. Januar 1926 gegründeten LIPPEVERBAND. EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND haben von Anfang an eng kooperiert und arbeiten unter dem Dach einer einheitlichen Organisationsstruktur zusammen.

Als selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts wird die EMSCHERGENOSSENSCHAFT durch ihre Mitglieder – Städte, Wirtschaft und Bergbau – getragen und finanziert. Über die jährlichen Versammlungen und die Verbandsräte wirken die Mitglieder bei der Meinungsbildung und den Entscheidungen mit. Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT hat ihren Sitz in der Kronprinzenstraße 24 in Essen.

Foto: LMBV-Abteilungsleiter Holger Uibrig im Erfahrungsaustausch in der Pumpenstube des Horizontalfilterbrunnens HBr 3 „Harry“ in Hoyerswerda mit Vertretern der EMSCHERGENOSSENSCHAFT (Autor: Dr. Thomas Daffner/UBV)

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