LMBV: Verdichtungsarbeiten für Ableiter aus Sedlitzer See werden fortgesetzt

Senftenberg. Derzeit laufen im Auftrag der LMBV die weiteren Arbeiten zum Bau eines Ableitersystems vom Sedlitzer See zur Schwarzen Elster an.

Nach dem Errichten des Montageplatzes und der Trasse beginnt in den nächsten Wochen der zweite Abschnitt der Bodenverdichtungsarbeiten. Diese sind notwendig, da die Trasse des Ableiters zum Teil über Tagebaukippe, also nicht tragfähigem bzw. verflüssigungsempfindlichen Untergrund, verläuft.

Eingesetzt werden dabei Rütteldruck- (RDV) bzw. Rüttelstopfverfahren (RSV). Die geplanten RDV-Arbeiten erstrecken sich zu Baubeginn ausgehend vom Montageplatz über das Massiv des ehemaligen Tagebaus Impuls in Richtung Sedlitzer See. Die RDV-Lanze ist einschließlich Rüttler ca. 41 m lang und 16 t schwer. Als Trägergerät kommt ein Raupenkran mit einem ca. 80 m langen Ausleger und einem Gesamtgewicht von ca. 400 t zum Einsatz. Zur Gewährleistung der Gerätesicherheit ist es erforderlich, die Arbeitsebene mit einem ausreichend großen Abstand zum Grundwasser herzustellen. Somit werden Massen auf das Gelände aufgetragen.

Durch den Einsatz der Baumaschinen und der Rütteleinheit werden sowohl Schallimmissionen als auch Erschütterungen erzeugt, die im näheren Umfeld der Maßnahme wahrnehmbar sind. Diese überschreiten die zulässigen Grenzwerte nicht. Die Immissionen werden permanent überwacht. Die jetzt zu bearbeitende Trasse ist 1,5 Kilometer lang, die Verdichtungsarbeiten sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

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