LMBV: Vorbereitende Arbeiten für Uferverdichtungen am Restloch 1a, dem Kittlitzer See, starten im Dezember 2015

Herstellen der Trittsicherheit im Flachwasserbereich am Südufer des Sees geplant

Senftenberg/Lübbenau. In der 51. Kalenderwoche 2015 beginnen im Auftrag der LMBV die Sicherungsarbeiten zur Sanierung des südlichen, kippenseitigen Uferbereiches des Kittlitzer Sees, dem sogenannten Restloch 1a bei Kittlitz; OT von Lübbenau/Spreewald. Es geht dabei um das Herstellen der Trittsicherheit im Flachwasserbereich des Seeufers mit leichter Rütteldruckverdichtung (LRDV) mittels amphibischem Bagger und Rüttellanzen von der Seeseite aus.

„Die Arbeiten beginnen mit dem Aufbau der Baustelle am Nordufer des Sees, westlich des Auslaufbauwerkes, “ so der zuständige LMBV-Abteilungsleiter Reiner Kula. Dazu wird eine temporäre Baustraße zwischen Weg und See hergerichtet, eine Baustellenfläche eingerichtet und die Einsetzstelle für die amphibischen Geräte geschaffen. „In diesem Zusammenhang wird über die Brücke in Kittlitz ein Verstärkungsbauwerk errichtet, dass die Überfahrt von Tonnagen ≥ 15 Tonnen ermöglicht, wie sie für den Antransport der Rütteltechnik erforderlich ist. Dieses Bauwerk wird während der gesamten Bauzeit vor Ort vorgehalten, “ ergänzt der Sanierungsverantwortliche R. Kula.

„Im Januar/Februar 2016 ist als nächstes der Schilfschnitt und der Abtransport von ca. 300 Tonnen Schilf durchzuführen, “ ergänzt Dieter Kutzschbach, LMBV-Projektmanager. Die beauftragte Sanierungsfirma beabsichtigt, die Transporte der Gerätetechnik und auch die Schilfabtransporte über die Ortslage Kittlitz zu führen. „Sie sollen auf Grund des Bauablaufs bis spätestens Anfang März abgeschlossen sein, so dass es zu keiner größeren Beeinträchtigung in der Sommersaison kommen wird, “ unterstreicht D. Kutzschbach. Während der Rüttelzeiten von März bis November 2016 verbleibt die LRDV-Technik vor Ort. Der Rückbau der baulichen Anlagen erfolgt dann im November 2016 und findet damit auch außerhalb der touristischen Sommersaison statt. Über Kittlitz ist dann nur noch die Zufuhr mit Versorgungsfahrzeugen zum Betanken zu rechnen. „Eine Zuführung von Erdstoffen für die Rüttelarbeiten ist nicht erforderlich, “ betont der LMBV-Projektmanager Dieter Kutzschbach.

Die für das Einrichten der Baustelleneinrichtungsfläche und der temporären Baustraße erforderlichen Straßenbaumaterialien werden über die Redlitzer Straße (Schacht V / Redlitz) zugeführt. Für die bauausführende Firma ist eine Tonnagebegrenzung von ≤15 Tonnen für diese Transporte vorgegeben. Die Massenantransporte werden noch im Dezember 2015 erfolgen. Mit der Beendigung der Maßnahme und dem Rückbau der Baustelle wird im November 2016 gerechnet.

„Für die Dauer der Baumaßnahme muss aus geotechnischen Erfordernissen der geotechnische Sperrbereich am Bergbaufolgesee erweitert werden. Er wird bis an die restlochumlaufende Oberkante der Uferböschung erweitert und ist durch Sperrschilder deutlich gekennzeichnet,“ ist von LMBV-Sanierungsabteilungsleiter R. Kula zu erfahren. „Wenn der abschließende Verdichtungsnachweis ein positives Ergebnis bringt, kann in der Folgezeit die seeseitige Sperrung des Flachwasserbereiches wieder aufgehoben werden.“

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