LMBV: Vorsperre Bühlow wird vom Bergbausanierer erneut von Sedimenten beräumt

Sanierungsbergbaubedingte EHS-haltige Sedimentablagerungen in der Spree werden entnommen

Senftenberg/Bühlow. Seit dem Vormittag des 8. Dezember 2017 sind die Generatoren des schwimmenden Saugers der Fa. TWB im Auftrag der LMBV auf der Vorsperre Bühlow an der Spree angelaufen.

In enger Abstimmung mit dem für die Talsperre Spremberg verantwortlichen Landesamt für Umwelt (LfU) hat die LMBV im Rahmen der notwendigen Maßnahmen für eine Eisenminderung in der Spree eine vorfristige Beräumung von eisenhaltigen Sedimenten im Bereich der Vorsperre Bühlow begonnen.

Über eine schwimmende Leitung wird der angesaugte Eisenhydroxidschlamm (EHS) in einem zuvor ausgeräumten Stapelbecken des LfU zum Absetzen überführt.

Nach zuvor erfolgten Lotungen von Fachfirmen wie der GIP Dresden war ermittelt worden, dass das vorhandene Absetzvolumen von ca. 150.000 Kubikmeter in der Vorsperre bald erschöpft sein würde. Daher hat die LMBV im Rahmen einer Sofortmaßnahme kurzfristig mit der Teilberäumung des Vorstaubeckens begonnen.

Für die Saugbaggerarbeiten der Fa. TWB sind rund 95 Arbeitstage eingeplant. Ein Abschluss der Entnahme ist witterungsabhängig für das Frühjahr 2018 geplant.

Verlängerungsteile der 300er Saugleitung mit Schwimmelementen

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