LMBV: Wasserbehandlungsschiff Klara planmäßig zur Wartung ins Winterquartier

Zur Erstneutralisation des Partwitzer Sees wurden in Summe mehr als 27.000 Tonnen Kalkprodukte bisher eingesetzt

Senftenberg. In der Nacht vom 21. zum 22. November 2017 wurde planmäßig das LMBV-Wasserbehandlungsschiff „Klara“ in sein Winterquartier überführt, wo die erforderlichen Wartungs- und Revisionsarbeiten durchgeführt werden.

Dazu hatten im Auftrag der LMBV die Unternehmen BUG und das Transportunternehmen Universaltransport Dresden zuvor nach einer erfolgreichen Bekalkungs-Saison das Schiff aus dem Partwitzer See herausgehoben und gereinigt, wie der verantwortliche LMBV-Mitarbeiter Enrico Müller informierte.

Der bei schlechtem Novemberwetter und Regen dann in der Nacht vom 21. zum 22. November 2017 erfolgte Abtransport dauerte rund zweieinhalb Stunden. In ihrem Winterquartier wird die „Klara“ nun für die nächste Saison fit gemacht, so der verantwortliche LMBV-Projektmanager Jens Bäcker.

Das Sanierungsschiff hatte in der 46. Kalenderwoche die Konditionierung des Partwitzer Sees zunächst abgeschlossen und den angestrebten pH-Wert von 7 im Bergbaufolgesee erreicht. Zur Erstneutralisation wurden in Summe mehr als 27.000 Tonnen Kalkprodukte bisher eingesetzt. So wurden ca. 10.300 Tonnen Branntkalk und ca. 17.000 Tonnen Kalksteinmehl in das Gewässer eingetragen.

Als voraussichtlicher nächster Einsatztermin der „Klara“ zur weiteren Nachsorge auf dem Partwitzer See wird der März/ April 2018 angesteuert. so Jens Bäcker vom Bergbausanierer.

LMBV-Fotos: Enrico Müller

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