LMBV: Wasserqualitäts-Nachsorge bei Burghammer durch MOVAB – See nun tiefblau

Erster Einsatz von FerrosorP zur Lösung des Blaualgenproblems an der Talsperre Quitzdorf durch MOVAB-D GmbH

Burghammer/Lauta. Wie der Projektkoordinator Dr.-Ing. Günter Scholz von der MOVAB-D GmbH aus Lauta informierte, hat das Unternehmen im Auftrag der LMBV erheblich zur Qualitätsverbesserung des Wassers im künftigen Speicher Burghammer mit beigetragen. So erfolgte vom 12. Bis 29.07.2016 die bereits 41. Nachsorgebehandlung des künftigen Bernsteinsees in der Gemeinde Spreetal.

Infolge wiederholter starker zeitweiser Braunfärbung des Seewassers an diesem Gewässer wurde auf der Grundlage aktueller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der MOVAB-D GmbH in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg und der Fa. Dammann AG erstmals eine neue Produktkombination mit Kreide und Kalkhydrat zum Einsatz gebracht.

Das Ergebnis ist eine tiefblaue Wasserfärbung am Ende des Behandlungszyklus und ein pH-Wert von 7,5-8,0 als Zielgröße des Projektes. Das nebenstehende Foto vom 29.07.2016 vom Ufer des Sees sowie die dazugehörigen Monitoringergebnisse der Eigenüberwachung der Projektdurchführung belegen das gute Ergebnis.

Wie die MOVAB-D weiter informierte, wurde am 29.07.2016 erstmals der versuchsweise Einsatz des von der Fa. P.U.S. in Lauta produzierten Absorbers - FerroSorp- im Beisein einer breiten Öffentlichkeit getestet. Der Einsatz dieses Produktes erfolgte im Rahmen des unter Federführung der TU BA Freiberg, vom BMBF geförderten F/E Projektes -DOPSOL-, in Kooperation mit der MOVAB-D GmbH sowie nach Genehmigung durch die Wasserbehörde zur Lösung des Blaualgenproblems an der Talsperre.

Nach Auskunft MOVAB-D war das Ziel dieses Teils des F/E-Projektes die Erprobung der schiffstechnischen Einrichtungen des Schiffes vom Typ -BRAHE- für dieses spezielle Produkt mit der Bezeichnung - FerroSorp DGµ - und die Nachweisführung, dass mit diesem Produkt keine Uferverschmutzung infolge der zeitweisen Rotfärbung der Seeoberfläche gegeben sind. „In allen drei getesteten Leistungsstufen arbeitete das Schiff zuverlässig beim großflächigen Ausbringen der Suspension auf der Seeoberfläche. Mit dem zeitgleich durchgeführten Drohnenmonitoring während des Produktausbringens auf der Seeoberfläche und der Kontrolle der Uferbereich am Folgetag konnte der Nachweis erbracht werden, dass trotz einer weiten Verteilung der Suspension durch windinduzierte Strömungen keine erwartete Uferverschmutzung nachweisbar war,“ so Dr. Scholz.

Kontakt zur MOVAB-D GmbH, Technologiepark Lauta, Str. der Freundschaft 92 in 02991 Lauta über Tel.: +49 35722 95 334 oder E-Mail: info@movab-d.de: Mehr Infos unter: www.movab-d.de

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