LMBV: Wasserstand des Cospudener Sees auf Anordnung der LD Sachsen angepasst

Bergbaufolgesee hat jetzt wieder mittlere Wasserstandshöhe

Leipzig. Der Wasserstand des Cospudener Sees wurde zwischen Juni und Juli 2016 auf Anordnung der Landesdirektion Sachsen auf den planfestgestellten Wasserstand von 110,0 m NHN heruntergefahren. Dies erfolgte über die Öffnung des Wehres an der Schleuse Cospuden am Nordstrand. Im Vorfeld waren über einen längeren Zeitraum 110,2 m NHN eingestaut gewesen, daher ist das Absenken um rund 20 Zentimeter nun klar ersichtlich.

Ende 2007 wurde durch das Regierungspräsidium Leipzig bzw. die heutige Landesdirektion Sachsen der Planfeststellungsbeschluss für die Herstellung und Vorflutanbindung des Restloches Cospuden erteilt. Bestandteil der Planfeststellung ist ein mittlerer Wasserstand von 110,00 m NHN. Die Bewirtschaftung des Sees (erfolgt nicht durch die LMBV) darf sich nur zwischen Wasserspiegellagen von 109,8 und 110,2 m NHN bewegen. Da der geplante mittlere Wasserstand von 110,0 m NHN mehrfach anhaltend überschritten war, wurde die LMBV seitens der Landesdirektion Sachsen Ende April 2016 aufgefordert, Maßnahmen einzuleiten, die zeitnah zu einer Absenkung des erhöhten Wasserspiegels auf das genannte Niveau führen.

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