LMBV: Wieder großes Interesse an der LMBV-Halde „Hohe Linde“ bei Sangerhausen

Viele Menschen steigen für Rundumblick auf die ansonsten gesperrte Halde

LMBV: Halde Hohe Linde bei Sangerhausen: Haldenbesteigung Juni 2017

Sondershausen/Sangerhausen. Wieder großes Interesse an der LMBV-Halde „Hohe Linde“ bei Sangerhausen: in Abstimmung mit der Stadtverwaltung der Rosenstadt Sangerhausen wird die Halde kurzzeitig zwei Mal im Jahr für eine Besteigung auf einem vorgezeichnetem Weg freigegeben. Am 28. Mai 2017 war es wieder soweit.

Der LMBV-Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz in Sondershausen – kurz KSE – hatte auf Antrag der Rosenstadt Sangerhausen entsprechende Vereinbarungen für die öffentlichen Haldenbegehungen an der Halde „Hohe Linde“ sowie für der Halde „Fortschrittschacht I“ (ein Termin im Jahr) abgeschlossen.

Das Ausrichten dieser Veranstaltungen sowie das Absichern der geforderten Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit einschließlich des Einsatzes von dafür benötigtem Personal sind danach ausschließlich in die Verantwortung der Rosenstadt GmbH gestellt. Die immer von vielen Interessierten wahrgenommenen Veranstaltungen finden erfolgreich seit mehr als 10 Jahren statt.

Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter Rosenstadt und dem Bergbaumuseum sowie dem Verein der Mansfelder Bergarbeiter Sangerhausen habe sich dabei als sehr zuverlässig und positiv dargestellt, so die KSE-Sanierungsbereichsleitung. Für die meisten Besucher sei der Haldenaufstieg ein sportliches Vergnügen. Rund 750 haben am 28. Mai 2017 die Hohe Linde bezwungen und zeigen anschließend stolz die Stempel in ihren Gipfelpässen. „Sehr interessant. Meine Kinder waren auch begeistert“, formuliert LMBV-Mitarbeiter Marco Schade, der hier privat mit seinen Kindern unterwegs war. Torsten Müller von der Rosenstadt GmbH staunte am Sonntag gegenüber der Regionalzeitung, „wie groß der Andrang trotz der Hitze“ gewesen sei. „Er würde sich bei manchen Besuchern aber wünschen, dass sie vernünftiger an die Sache herangehen“, so Müller laut Mitteldeutscher Zeitung in deren Onlineausgabe am 29. Mai 2017. Er meinte damit geeignete Wanderschuhe, die für den Aufstieg unbedingt angeraten sind.

Alle Fotos: Marco Schade / LMBV

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