LMBV zur Kategorisierung der Sperrbereiche auf Innenkippen – Teilweise bis 2017 nutzbar

Senftenberg. Nach dem Grundbruch im Bereich der Innenkippe des ehemaligen Tagebaus Spreetal im September 2010 wurden durch die LMBV in Abstimmung mit den Bergbehörden des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg Kippenflächen vorsorglich temporär gesperrt, die bereits für eine Nutzung freigegeben waren. 2011 hatte die LMBV die Ursachen dieses Grundbruches erläutert und die weitere Verfahrensweise mit den erweiterten Sperrbereichen vorgestellt. Es wurden weitere Untersuchungen angekündigt, deren erste Ergebnisse nun am 05.04.2012 durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung der LMBV öffentlich gemacht wurden. Dr. M. Kuyumcu informierte heute gemeinsam mit den zuständigen Bergbehörden über die bisherigen Aktivitäten im Zusammenhang mit den vorsorglich gesperrten Innenkippen-Bereichen in der Lausitz, über die Ergebnisse der geotechnischen Neubewertungen und die vorgenommene Kategorisierung der Innenkippen sowie über das weitere Vorgehen der LMBV. Nach der Überprüfung der vorsorglich erweiterten Sperrbereiche für Innenkippenflächen bestand die Notwendigkeit, für die ergänzenden Sanierungs-Maßnahmen eine zeitliche Differenzierung vorzunehmen. Die Sperrbereiche wurden dabei in drei Kategorien eingeteilt: Kategorie A: Kurzfristige Aufhebung von Sperrbereichen bis Ende 2013; Kategorie B: Mittelfristige Aufhebung von Sperrbereichen - dort sind ergänzende Sicherungsarbeiten geringfügigen Umfangs notwendig; Kategorie C: Langfristige Sperrung hinaus - dort sind umfangreiche und komplexe Sicherungsarbeiten erforderlich und der Einsatz auch neuartiger Sanierungs-Technologien denkbar.

Korrigiert 25.11.2015

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