LMBV: Zusätzliches Geld für das Errichten eines Ponton-Funktionsgebäudes nötig

Entwicklungen am Bärwalder See bedürfen weiterer Aufwendungen

Boxberg/Senftenberg. Die LMBV habe die Kommune Boxberg bezüglich des unter Inanspruchnahme über §4 des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung finanzierten Projekts „Errichtung Schwimmsteganlagen Hafen Klitten am Bärwalder See“ über eine Kostenerhöhung informiert und eine 3. Änderung zur bestehenden Vereinbarung als Entwurf vorgelegt, informierte kürzlich der Amtsleiter "Landschaftspark Bärwalder See" und Stabsstellenleiter „Wirtschaftsförderung” Roman Krautz. Speziell gehe es um zusätzliche für die Errichtung des Funktionsgebäudes auf dem kleinen Ponton im Hafen Klitten notwendige Mittel.

Das Sächsische Oberbergamt als Vertreter des Freistaat Sachsen habe ihrerseits bereits keine Einwände gegen den Mehrbedarf an finanziellen Mitteln des Freistaates Sachsen vorgebracht, sodass der Änderungsantrag zur nächsten Sitzung des Sanierungsbeirats Ostsachsen zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Den Entwurf zur dritten Änderung werde Boxberg nach Prüfung der Finanzierbarkeit der zusätzlich notwendigen Eigenmittel in der Kämmerei auch dem nächsten Technischen Ausschuss als Vorberatung für den folgenden Gemeinderat als Beschlussvorlage einreichen.

Aktuell aufgetretene Versandungen am Bergbaufolgesee im Bereich der Schwimmsteganlagen am Ufer Uhyst und Kliffbildungen im Bereich des Textilbadestrandes am Ufer Klitten habe die Kommune dem zuständigen Projektmanager des bergrechtlich zuständigen Bundesunternehmens LMBV schon gemeldet. Laut einer ersten Rückinformation werden die Schäden nun geprüft, Abhilfe geplant und voraussichtlich bis zum Saisonbeginn 2018 behoben werden.

Fotos: Peter Radke für LMBV / 2017

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