LMBV: Niederschlesische Delegation für Bergbau und Geologie informiert sich über LMBV-Sanierungstätigkeit

Vizemarschall Andrzej Kosiór in Begleitung von Vertretern des SMWA in Zwenkau

Zwenkau. Eine 15-köpfige Fachdelegation für Bergbau und Geologie unter Führung des Vizemarschalls der Woiwodschaft Niederschlesien Andrzej Kosiór informierte sich am 7. Juli 2015 über die Entwicklung der Bergbausanierung am Zwenkauer See. Angereist waren hochrangige Direktoren des Oberbergamtes und des Instituts Tagebau-Bergbau in Wroclaw, aber auch Lehrstuhlinhaber und Geschäftsführer. In den Südraum Leipzig geführt wurde die Delegation durch Vertreter des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), u. a. durch die stellvertretende Staatssekretärin Barbara Meyer und SMWA-Referatsleiter Dr. Peter Jantsch.

Beim Halt im Ausstellungspavillon am KAP Zwenkau wurde die Gruppe durch Bürgermeister Holger Schulz begrüßt. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Grit Uhlig, Leiterin des Sanierungsbereichs Mitteldeutschland, über die Sanierungstätigkeit der LMBV im ehemaligen Tagebau Zwenkau/Cospuden. Sie bildete die Grundlage für den Landschaftswandel vom Braunkohlentagebau zum größten See im Leipziger Neuseenland. Nähere Ausführungen zur gezielten Entwicklung des Hafenstandortes gab es durch Andreas Schmidt von der Sächsischen Seebad Zwenkau GmbH & Co. KG (SSZ). Während einer Schifffahrt auf der Santa Barbara standen die rund um den See befindlichen Hochwasserschutzbauwerke im Fokus der Gespräche, LMBV-Abteilungsleiter Thomas Rösler informierte darüber hinaus zur entstehenden Gewässerverbindung in Richtung Cospudener See.

Auf ihrer Tour durch Sachsen war der Fachdelegation im Vorfeld die Arbeit der Wismut GmbH und der Bergsicherung Freital GmbH vorgestellt worden.

 

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