MIL/LBV: Zeitweilig veränderte Sperrgrenze um die Insel im Senftenberger See

Zuständiges Landesamt für Bauen und Verkehr informierte dazu

Potsdam/Senftenberg. Die Schifffahrtsbehörde im Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) informierte am 19.02.2018 über einen zeitweilig geänderten Sperrbereich um die Insel im Senftenberger See für das Jahr 2018. Dazu folgte eine Pressemitteilung des MIL Brandenburg vom 5. März 2018:

Aufgrund von erheblichen geotechnischen Veränderungen an einigen Schüttungsrippen ist es zu weiteren Untiefen im nördlichen Bereich der Insel im Senftenberger See gekommen. Durch die damit einhergehende erhöhte Gefahr für die Schifffahrt, können die bisherigen Sperrbereichsgrenzen nicht mehr eingehalten werden. Es besteht nunmehr die Notwendigkeit, die Sperrbereichsfläche zu vergrößern. Die Koordinaten der Betonnung wurden entsprechend den geotechnischen Anforderungen angepasst.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH plant die Schüttungsrippen baulich derart zu verändern, dass diese natürlich vorkommenden Veränderungen nicht bzw. kaum noch auftreten werden. Diese Baumaßnahme befindet sich derzeit im Planungsverfahren. Daher ist davon auszugehen, dass die Maßnahme der Grenzverlagerung des Sperrbereichs nur vorübergehend ist. Ein Termin für die Aufhebung steht noch nicht fest. Die Betonnung soll nach Ende der Frostperiode durchgeführt werden.

Über den Sperrbereichsverlauf für das Jahr 2019 entscheiden die zuständigen Behörden am Jahresende 2018. Aktuelle Hinweise zu Einschränkungen der Binnenschifffahrt auf diesem und anderen schiffbaren Landesgewässern des Landes Brandenburg finden Sie unter folgendem Link: http://www.lbv.brandenburg.de/sperrungen.htm

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