Bergbaufolgelandschaft Südraum Leipzig: Namensgebung Harald-Krug-See

Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V. erinnert an Wirken des Naturschützers

Leipzig. Am 9. Oktober 2018 wurde das im Südosten der Bockwitzer Bergbaufolgelandschaft gelegene und bislang namenlose Restloch nach dem Naturschützer Harald Krug benannt. Mit der Namensgebung möchte die Naturförderungsgesellschaft an das Wirken des 2016 verstorbenen Naturschützers Harald Krug erinnern, der sich im Südraum Leipzig auch bei der LMBV engagierte.

Im Rahmen der Namensgebung unternahm die Gesellschaft eine Wanderung entlang des Ostufers des Sees und gab Einblicke in die Artenvielfalt der einmaligen Bergbaufolgelandschaft. Ziel der Wanderung ist der Schnitt BO, ein geologisches Fenster im Norden des Sees, welches durch die Initiative von Harald Krug im Rahmen der naturschutzfachlichen Bergbausanierung erhalten geblieben ist. Es ist eines der Modellprojekte, welches er zum Erhalt der Artenvielfalt entwickelte.

Harald Krug war Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer der Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V. Zu den wichtigsten Ergebnissen seiner Arbeit gehörten die Naturschutzarbeit in Groitzsch und der Aufbau des Naturschutzzentrums Groitzsch, der Aufbau und die Leitung der Ökologischen Station Borna-Birkenhain, die Etablierung von Natur- und Artenschutz im aktiven Tagebau und in der Bergbaufolgelandschaft des Südraumes Leipzig, das Naturschaufenster Peres und die Beweidungsprojekte in Bockwitz und Deutzen. (Quelle: Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V.)

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