ONTRAS Gastransport: Erdgasversorgung im Lausitzer Revier zukunftsfest gestalten

Planfeststellungsverfahren für neue ONTRAS-Leitungen beginnt 2015

Leipzig. Um die Energie-Infrastruktur in der Lausitz weiter zu verbessern und zukunftsfest zu gestalten, plant ONTRAS Gastransport GmbH (Leipzig) noch in diesem Jahr den Neubau zweier Ferngasleitungen. Die jeweils ca. 35 Kilometer langen, parallel geführten Leitungen sollen vom brandenburgischen Senftenberg (Ortsteil Großkoschen) bis in den Spreetaler Ortsteil Spreewitz (südlich von Schwarze Pumpe in Sachsen) verlaufen und die Erdgas-Versorgung der Regionen Freiberg, Dresden, Bautzen, Zittau und Görlitz langfristig sicherstellen.

Beginn des Planfeststellungsverfahrens

Um das Vorhaben umsetzen zu können, haben für den Freistaat Sachsen die Landesdirektion Sachsen und für das Land Brandenburg das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe als jeweilige Verfahrensträger ein Planfestellungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Unterlagen des Neubauprojekts vom 14. Januar bis zum 16. Februar 2015 öffentlich ausgelegt: Vier Wochen lang kann jedermann alle Projekt- Unterlagen in den Rathäusern und Gemeindeämtern einsehen, in deren Gebiet die geplante Trasse später verlaufen soll.

Zusätzliche Bürger-Informationsveranstaltungen stellen Neubauprojekt vor

Darüber hinaus wird ONTRAS das Bauvorhaben auch mit eigenen Informations- Veranstaltungen im Januar 2015 genauer vorstellen und so das Planfeststellungsverfahren ergänzen: „Uns ist es sehr wichtig, die Bürger der Ortschaften und Gemeinden entlang der geplanten Trasse auch weiterhin frühzeitig und möglichst umfassend darüber zu informieren, warum die neuen Leitungen für die sichere Versorgung des Lausitzer Reviers mit dem umweltschonenden Energieträger Erdgas nötig ist und was während der Bauphase jeweils vor Ort passieren wird“, sagt Uwe Ringel, Geschäftsführer ONTRAS. Bisher sind je eine Veranstaltung in der Gemeinde Elsterheide am 13. Januar und eine Veranstaltung in Burg am 22. Januar 2015 jeweils ab 17:00 Uhr vorgesehen.

Hintergrund des Leitungsbaus

Die beiden neuen Ferngasleitungen (FGL 19 und 20) werden zwei bestehende Leitungen des Ferngasnetzes (FGL 18 und 206) ersetzen. Notwendig wird dieser Neubau, da mehrere Abschnitte der beiden bestehenden Leitungen im Gebiet der ehemaligen Braunkohletagebaue Spreetal und „Erika“/Laubusch verlaufen: Teilbereiche dieser ehemaligen Tagebaue wurden durch das Sächsische Oberbergamt (SOBA) im Dezember 2010 gesperrt. Die Leitungen können seither zwar weiterhin regelgerecht betrieben werden, jedoch sind planmäßige Wartungs- und eventuell nötige Instandhaltungsarbeiten in den teils mit Betretungsverbot belegten Sperrzonen nicht mehr oder nur mit sehr strengen Auflagen möglich. „Als Fernleitungsnetzbetreiber sind wir für den zuverlässigen und effizienten Netzbetrieb verantwortlich. Um die Gesamtstabilität des Gasnetzes und damit die Versorgungssicherheit langfristig sicherzustellen, haben wir uns zu dieser Investition in die Energie-Infrastruktur im Revier entschieden“, so Uwe Ringel weiter.

Quelle: ONTRAS-Pressemitteilung vom 09.01.2015

ONTTRAS-Ansprechpartner: Dr. Ralf Borschinsky, Pressesprecher der ONTRAS Gastransport GmbH

Kontakt: Tel.: +49 341 27111-2111 E-Mail: ralf.borschinsky@ontras.com

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