Region: 20 Jahre Grüner Ring Leipzig - Kommunen & Kreise rund um und mit Leipzig

20. Stadt-Umland-Konferenz in Lützschena abgehalten

Leipzig-Lützschena. Am 29. September 2016 hielt der Grüne Ring Leipzig mit zahlreichen Gästen aus Bundes- und Landespolitik, Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Tourismus im Rahmen der Stadt-Umland-Konferenz eine Festveranstaltung im Marstall des Schlosses Lützschena ab. Gefeiert wurde die erfolgreiche Arbeit über kommunale Grenzen hinweg, wobei die Erfolgsgeschichte viele Väter und Mütter hätte, wie es Max Winter, Abteilungsleiter Landesentwicklung, Vermessungswesen und Sport im Sächsischen Staatsministerium des Inneren, formulierte. Heiko Rosenthal als Sprecher des interkommunalen Zusammenschlusses betonte denn auch, der Mehrwert des Grünen Ringes bestehe darin, dass ein Wille erzeugt und dieser 20 Jahre lang für die Stadt und die Region aufrechterhalten worden sei.

Messen lässt sich dies auch in Zahlen, denn kein anderer Aktionsraum in Sachsen war so erfolgreich im Einwerben von Fördergeldern wie der Grüne Ring Leipzig, der heute 15 Mitglieder zählt. Angela Zabojnik erinnerte zusammen mit Ludwig Martin kurzweilig an die Anfänge, als es in und um Leipzig "schmutzig, stinkend, öde und flach" war, und an das, was sich seither verändert hat. Zum Beispiel konnten mehr als 40 Brachflächen revitalisiert werden. Insgesamt waren es 49 Großprojekte des Grünen Rings Leipzig, die seit 1997 über das Fachförderprogramm zur Regionalentwicklung (FR-Regio) finanziert worden sind. Das letzte große Projekt war die Entwicklung des tourismuswirtschaftlichen Gesamtkonzepts für die Gewässerlandschaft im mitteldeutschen Raum.

Der Grüne Ring Leipzig ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Kommunen Belgershain, Böhlen, Borsdorf, Brandis, Großpösna, Leipzig, Markkleeberg, Markranstädt, Pegau, Rackwitz, Schkeuditz, Taucha und Zwenkau sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. Er wurde am 20. September 1996 auf der 1. Stadt-Umland-Konferenz in Baalsdorf gegründet. Naturrefugien erhalten, urbane und ländliche Räume lebenswert gestalten, Kreativität fördern, Identität bewahren sind seine Ziele.

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