Region: Forum zur Entwicklung des Wassertourismus im Leipziger Neuseenland

Austausch zum Wassertourischen Nutzungskonzept

Leipzig. Die Stadt Leipzig und der Grüne Ring Leipzig laden Bürger der Stadt sowie der beiden Landkreise Leipzig und Nordsachsen zu einem öffentlichen Forum zur wassertouristischen Nutzung der Region ein. Das Forum findet am 23. Juni, 9.30 bis 14 Uhr, im Finanzamt Leipzig II am Nordplatz 11, im Festsaal in der vierten Etage statt.

Neben einer Einführung ins Wassertourische Nutzungskonzept (WTNK) werden anfangs Anlass, Ziele und Eckpunkte des bis Ende 2019 dauernden Gesamtvorhabens sowie der Beteiligung erläutert.

Ziel dieser Veranstaltung ist vor allem ein reger Austausch, um möglichst viele Informationen für die Festlegung des Projekt- und Prüfrahmens zu sammeln. Fragen, Hinweise, Wünsche oder Bedenken aus der Bürgerschaft zu den geplanten Projekten an den Kursen des Gewässerverbundes sind besonders wichtig. Deshalb sollen sich Bürgerinnen und Bürger unbedingt zu diesem frühen Termin aktiv an den interaktiven Infoständen und in die Gesprächsrunden zu Chancen und Risiken des Wassertourischen Nutzungskonzepts mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz einbringen.

In den Jahren 2005 bis 2007 entstand das „Wassertouristische Nutzungskonzept Leipziger Neuseenland“ und aus ihm die wassertouristischen Kurse. Rahmenbedingungen haben sich verändert, nicht alle der geplanten Projekte konnten umgesetzt werden, neue haben sich ergeben, manche hat der Lauf der Zeit überholt. Deshalb wird bis Ende 2019 das Wassertourische Nutzungskonzept unter breiter Beteiligung von Fachbehörden und der Öffentlichkeit fortgeschrieben. Dabei sollen die in der Region vorhandenen ca. 100 Projektideen in Summation naturschutzfachlich untersucht werden, um die verträgliche wassertouristische Nutzung des Gewässersystems auch zukünftig zu gewährleisten. Der Untersuchungsraum umfasst dabei die Kurse 1-7 und reicht vom Witznitzer Seengebiet im Süden des Leipziger Neuseenlandes über die Stadt Leipzig bis zur Unteren Weißen Elster und zum Saale-Elster-Kanal nach Sachsen-Anhalt.

In den Prozess der Fortschreibung soll auch die breite Öffentlichkeit einbezogen werden. Neben den öffentlichen Konsultationen bietet der „Runde Tisch“ eine weitere Form der Beteiligung über die gesamte Projektlaufzeit. Dieser vereint Vertreter von Naturschutz, Wassersport, Bürgerinitiativen, Bürgerschaft, Angelsport, Bootsverleihern, Fahrgastschifffahrt, Wirtschaft und Tourismus und hat am 17. Mai seine Arbeit aufgenommen. Dessen Mitglieder sollen den transparenten Erarbeitungsprozess mit ihrem Fachwissen, aber auch ihren Bedenken begleiten, Informationen transportieren und rückkoppeln.

Quelle: Grüner Ring Leipzig / Bilder: LMBV

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