Region: Lausitzer Auszubildende bitten Bundeskanzlerin Merkel um Gespräch

Presseinformation des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. vom 07.04.2017

Strukturwandel: Lausitzer Azubis am Rande der der Ost-MPK

Bad Muskau/Cottbus. Am Rande des Treffens der ostdeutschen Regierungschefs in Bad Muskau am 6. April 2017 überreichte der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. gemeinsam mit der Jugend aus dem Bergbaurevier eine Einladung an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Folgegespräch in der Lausitz.

Noch in diesem Jahr soll dieses in Jänschwalde stattfinden. Genau an dem Ort, an dem die Auswirkungen der bundespolitisch veränderten Rahmenbedingungen durch die anstehende Sicherheitsbereitschaft bereits heute spürbar sind.

Stellvertretend für viele junge Lausitzer überreichten drei Auszubildende aus dem Lausitzer Revier eine Aufforderung zum Zukunftsdialog an die Bundeskanzlerin. Kurz bevor diese mit dem Helikopter eintraf, wurde das Schreiben durch die Ministerpräsidenten Brandenburgs und Sachsens, Dr. Dietmar Woidke und Stanislaw Tillich, entgegengenommen. Bei der Übergabe kamen beide Ministerpräsidenten mit den jungen Lausitzern sowie dem Vorsitzenden des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle e.V., Wolfgang Rupieper, ins Gespräch. Sie sicherten zu, das Schreiben sofort bei der Fortführung der Konferenz an die Bundeskanzlerin zu überreichen und die wichtigen Themen für die Lausitz damit zu untermauern, gleichzeitig dankten sie den Aktivisten aus dem Mittelstand und der Jugend sowie dem Bürgerverein für die Unterstützung.

Begleitet wurde diese Aktion vom besorgten Lausitzer Mittelstand, im Park Bad Muskau kamen Mitarbeiter vieler Lausitzer Unternehmen wie der SKM Group, Nilos, SST, Emis Electrics und der LEAG zusammen, aber auch Vertreter der Lausitzer Kommunen stärkten der Jugend den Rücken. Als starkes Symbol schickte der FC Energie Cottbus, der die fußballbegeisterte Angela Merkel seit vielen Jahren zu seinen Ehrenmitgliedern zählt, sein Nachwuchsteam nach Bad Muskau.

„Das war eine tolle Aktion, in der die Lausitzer Jugend gezeigt hat, wie wichtig ihnen eine lebenswerte Heimat auch in Zukunft ist. Sie haben deutlich gemacht, dass die Bundeskanzlerin die Hängepartie um die Lausitzer Braunkohle und die Strukturentwicklung der Region nicht länger aussitzen kann. Nun ist Frau Merkel zum Dialog in der Lausitz aufgefordert. Wir sind gespannt!“, so der Wolfgang Rupieper zur spontanen Aktion in Bad Muskau.

Text: Jens Taschenberger; Pressesprecher - Presseinformation des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. vom 07.04.2017 / Fotoquelle: Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. / Bildnachweis: Foto: www.codiarts.de

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