Region: Neue Chancen für heimische Wirtschaft am künftigen Cottbuser Ostsee

Cottbus. Die Umwandlung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord in den Cottbuser Ostsee zum größten künstlichen See Deutschlands ist ein zentrales Projekte für die ganze Region.

Damit verbunden sind große Chancen für die heimische Tourismusbranche, aber auch für die Bauwirtschaft - insbesondere in der Entwicklungsphase des Projektes. Wie können sich regionale Unternehmen in das Projekt Cottbuser Ostsee einbringen und dessen wirtschaftliches Potenzial für sich nutzen? Unter dieser Frage stand die jüngste gemeinsame Sitzung des Regionalausschusses Cottbus/Spree-Neiße und des Tourismusausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich vor Ort über den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten im ehemaligen Tagebau informiert.

Bei der Diskussion spielten vor allem mögliche Geschäftsideen für die Dauer der Bauzeit und die touristische Möglichkeiten nach der Bauphase eine Rolle. Maik Bethke, Leiter der IHK Geschäftsstelle Cottbus/Spree-Neiße, sagte anschließend: „Die Verantwortlichen in der Stadt und in den angrenzenden Kommunen müssen dafür sorgen, dass aus der Idee des Ostsees eine Vision für das gesamte Region wird, hinter der sich die Mehrheit der Bürger stellt. Nur so können Investoren gewonnen werden, die diese Version Wirklichkeit werden lassen. Damit die hiesige Wirtschaft davon profitieren kann, muss sie aber auch eine Chance haben, mit ihren Angeboten zum Zuge zu kommen. Dafür werden wir uns einsetzen. Die regionale Wirtschaft mit der Kammer an der Spitze wird dieses Projekt weiter aktiv mitbegleiten."

Dirk Meier, der Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses, erklärte: „Eine solche Wasserfläche in unmittelbarer Nachbarschaft einer Großstadt ist einzigartig. Zwar braucht es noch etwas Phantasie, um Segler, Stehpaddler oder auch einfach nur Badegäste auf dem zukünftigen See zu sehen. Wenn es gelingt, die Konzeption zur Gestaltung des Ostsees umzusetzen, entsteht hier ein neuer touristischer Anziehungspunkt. Über ein ausgedehntes modernes Wassersportangebot, wie Motorboot fahren oder Segeln, soll eine optimale Ergänzung zum ruhigen, naturnahen Spreewald geschaffen werden, von dem die ganze Lausitz profitiert. Jetzt, nachdem wir uns ein konkretes Bild von den Plänen machen konnten, fällt es viel leichter uns vorzustellen, wie Gaststätten oder Hotels am Ostsee aussehen könnten.“

Quelle: PM der IHK v. 6.9.2016 / R. Kaltschmidt / Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit // Foto-Nachweis: IHK Cottbus

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