Region: Schon zehn Jahre schiffbarer Senftenberger See

Seit der Eröffnung des Koschener Kanals wurden 32.000 Boote zwischen dem Senftenberger und dem Geierswalder See geschleust

Senftenberg. Es ist schon wieder zehn Jahre her: Am 1. November 2007 wurde der Senftenberger See offiziell als schiffbares Landesgewässer eingestuft. Bis zu diesem Zeitpunkt war er dem Segeln, muskelbetriebenen Booten und der Fahrgastschifffahrt vorbehalten.

Mit der Schiffbarmachung wurde ein Grundstein gelegt für den schiffbaren Seenverbund im Lausitzer Seenland. Erstmals konnten dann auch Motorboote auf dem See verkehren. Die Infrastruktur wurde seitdem schrittweise angepasst. Im Jahr 2010 nahm der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg drei neue Steganlagen am Senftenberger See in Betrieb.

2013 folgten die Einweihung des Stadthafens Senftenberg und des Koschener Kanals, durch den drei Jahre später der neue Solarkatamaran Fahrt aufnahm. Heute gibt es etwa 400 Liegeplätze auf dem Wasser bzw. an Land. Hinzu kommen die Vereinsplätze der ansässigen Segelvereine. Bei den drei Bootsvermietern am Senftenberger See können insgesamt ca. 60 Boote, vom Ruder- bis zum Motorboot, ausgeliehen werden.

Seit der Eröffnung des Koschener Kanals wurden 32.000 Boote zwischen dem Senftenberger und dem Geierswalder See geschleust. Die diesjährige Wassersportsaison am Senftenberger See geht noch bis Ende Oktober. Laut Landesschifffahrtsverordnung ist der See dann vom 1. November bis Ende März nicht befahrbar. Die Tonnen auf dem See werden in den nächsten Tagen aufgrund der bergrechtlichen Beschränkungen durch das zuständige Landesamt eingeholt.

Quelle: Information des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg v. 19.10.2017 / Fotos: Peter Radke für LMBV

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