Sächsischer Umweltminister Kupfer reist mit LMBV und anderen Unternehmen nach Polen

Deutsch-polnische Konferenz „Bergbausanierungsaufgaben in Niederschlesien und Schlesien“

Dresden. Umweltminister Frank Kupfer reist am 26. März 2014 gemeinsam mit sächsischen Unternehmern nach Polen. Stationen der zweitägigen Reise sind Breslau/Wrocław, Krakau/Kraków und Kattowitz/Katowice. „Die polnische Seite ist interessiert an der Arbeit unserer Firmen aus dem Bereich der Umwelttechnik und der Bergbausanierung“, sagt der Umweltminister. „Sachsen als traditionsreiches Bergbauland hat große Erfahrung mit Umweltschutz im Bergbau und mit der Sanierung von Altlasten – insbesondere auch mit bergbauspezifischen Aufgabenstellungen. Ich würde mich freuen, wenn unsere Firmen in Polen Geschäftskontakte knüpfen können, die sich später auszahlen.“ Die Reise wird vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer vorbereitet und durchgeführt.

In Breslau eröffnet Kupfer die deutsch-polnische Konferenz „Bergbausanierungsaufgaben in Niederschlesien und Schlesien“. Außerdem erörtert er mit dem Wojewoden von Niederschlesien, Tomasz Smolarz, aktuelle Fragen des Umweltschutzes. In dem Gespräch wird es vor allem darum gehen, die enormen Fortschritte auf allen Gebieten des Umweltschutzes zu würdigen. „Ein herausragendes Beispiel ist das Kraftwerk Turów“, so Kupfer. „Es gehört nach der Abschaltung des letzten älteren Blocks zu den modernsten Kraftwerksstandorten in Europa. Dankbar bin ich vor allem für die Anstrengungen zur Reduktion der Lärmbelastung. Das ist ein wichtiger Schritt für die Lebensqualität in Hirschfelde.“

In Krakau startet der Minister eine Unternehmenskontaktbörse. In allen drei Städten sind zudem Treffen mit politischen Entscheidungsträgern vorgesehen. In Kleinpolen/Małopolskie wird er mit dem Wojewoden Jerzy Miller und dem für Umweltfragen zuständigen Mitglied des Vorstandes des Marschallamtes, Wojciech Kozak, zusammentreffen. Geplant ist ferner ein Gespräch mit dem Rektor der traditionsreichen Akademie für Bergbau und Hüttenwesen in Krakau. Schließlich ist ein Treffen mit dem Wojewoden von Schlesien, Piotr Litwa, vorgesehen, der bis Ende Februar 2014 Präsident des polnischen Hauptamtes für Bergbau war.

Zur Unternehmensdelegation gehört auch die bundeseigene Sanierungsgesellschaft LMBV, die bereits in der Vergangenheit mit der Krakauer Akademie beim Thema Bergbausanierung zusammengearbeitet hat. Die Delegation wird sich Sanierungsstandorte in den Wojewodschaften Kleinpolen, Schlesien und Niederschlesien ansehen.

Quelle: Mitteilung der Sächsische Staatskanzlei vom 25.03.2014

Zurück