Senftenberg: Stadt wirbt mit „Marga“ entlang der Autobahn - LMBV wirbt für Industriepark

Neue Schilder an A 13 weisen auf denkmalgeschützte Gartenstadt hin

Senftenberg. Mit zwei neuen Hinweistafeln an der Bundesautobahn A 13 will die Stadt Senftenberg im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf ihre denkmalgeschützte Gartenstadt Marga aufmerksam machen und um Besucher werben. Die typisch braun-weißen Schilder, die bundesweit an Autobahnen auf Besonderheiten in den Regionen hinweisen, zeigen das Gebäude der Kaiserkrone, wie die Stadtverwaltung Senftenberg am Donnerstag mitteilte.

Bürgermeister Andreas Fredrich zeigte sich zufrieden: „Mit diesen neuen Hinweistafeln können wir auf ein ganz konkretes Senftenberger Kleinod und Ausflugsziel aufmerksam machen. So wird weiter die Lust auf das Lausitzer Seenland geweckt.“ Marga sei einst soziales und kulturelles Zentrum der Gartenstadt gewesen. Die LMBV vermarket seit mehreren Jahren Industrie- und Gewerbeflächen im angrenzenden Industriepark Marga. Bezogen auf die Planungs- und Realisierungszeit gilt die Marga-Siedlung nach Stadtangaben als älteste Gartenstadt Deutschlands. Sie wurde zwischen 1907 und 1915 als Werkssiedlung der Ilse Bergbau AG errichtet, wobei 78 Häuser bei einem kreisförmigen Siedlungsgrundriss entstanden.

Die beiden 3,60 Meter mal 2,40 Meter großen Tafeln stehen in Fahrtrichtung Berlin vor der Abfahrt Ruhland und in Fahrtrichtung Dresden vor der Abfahrt Großräschen. Bei der baulichen Abnahme am 12. Januar 2015 durch den Leiter der Autobahnmeisterei Freienhufen Steffen Reech und den Bauleiter Martin Reh von der beauftragten Firma Schilderwerk Beutha überzeugte sich Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich persönlich vor Ort.

Quelle: Presseinformation der Stadt Senftenberg v. 14.01.2015, ergänzt

Im Foto: Steffen Reech, Leiter Autobahnmeisterei Freienhufen, Bürgermeister Andreas Fredrich, Bauleiter Martin Reh, Anja Kolander und Frank Neubert (Wirtschaftsförderung Senftenberg) (v.l.) am neuen Hinweisschild entlang der A 13

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