Stein des Dialogs zur Erinnerung an Lichterkette vor 20 Jahren

Zwenkau. Der 17. Februar 1993 ist vielen Einwohnern von Zwenkau noch in guter Erinnerung. Dieses Datum war vor 20 Jahren der Beginn eines demokratischen Umbruchs zwischen den Bürgern der Region und der Bergbaugesellschaft MIBRAG. Damals bildeten etwa 3.000 Menschen eine „Lichterkette“ entlang der Bundesstraße 186 bis zum heutigen Aussichtspunkt Zitzschen, um für den Erhalt der südlichen Elsteraue zu kämpfen. Durch diese Aktion konnte das weitere Voranschreiten des Tagebaues gestoppt und 120 Hektar der südlichen Elsteraue erhalten werden. Die Lichterkette war das Symbol für den Beginn eines kameradschaftlichen Miteinanders im Umgang zwischen Kommunen und Bergbautreibenden, ausgehend von Zwenkau, für das mitteldeutsche Revier.

Um an diesen denkwürdigen Tag zu erinnern, fanden sich – genau 20 Jahre später – am Stadthafen KAP Zwenkau viele Zwenkauer und ehemalige Bergleute zusammen. Eingeladen hatten die Stadt Zwenkau, der Heimatverein Zwenkau, die MIBRAG sowie die LMBV. Mit Blick auf das Erreichte in 20 Jahren Stadt- und Seeentwicklung seit der „Lichterkette“ wurde anlässlich dieses Jahrestages im Beisein der wichtigsten Wegbereiter ein „Stein des Dialogs“ enthüllt. Der auf der Westmole des Stadthafens Zwenkau stehende Stein wurde bei der Veranstaltung vom Fackellicht der Freiwilligen Feuerwehr festlich umrahmt.

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