StuBA: Neue Studie zu sozioökonomischen Effekten der Braunkohlesanierung veröffentlicht

Sozioökonomische Effekte der Braunkohlesanierung

Berlin/Senftenberg. Der Steuerungs- und Budgetausschuss für die Braunkohlesanierung (StuBA) hat auf seiner 113. Sitzung am 21. Juni 2016 die Veröffentlichung einer Studie des Berliner Instituts für Sozialforschung GmbH auf der Homepage ihrer Bund-Länder-Geschäftsstelle beschlossen. Die Studie wurde im Auftrag des Steuerungs- und Budgetausschusses für die Braunkohlesanierung von 2014 bis 2016 mit umfangreichen statistischen Auswertungen, Experteninterviews und Befragungen von Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der von der Braunkohlesanierung betroffenen Kommunen erarbeitet.

Ziel der Studie ist die Darstellung und Bewertung der sozioökonomischen Auswirkungen der Braunkohlesanierung (im Folgenden: „BKS“). Im Zuge der BKS werden die ehemaligen Flächen der Tagebaue und Braunkohleveredelungsanlagen (z. B. Brikettfabriken) entsprechend den bergrechtlichen Verpflichtungen für eine künftige Nachnutzung als Forst-, Wasser-, naturnahe-, Landwirtschafts- und Gewerbe- sowie Verkehrsflächen vorbereitet.

Seit rund 25 Jahren sind für diesen Zweck finanzielle Mittel des Bundes und der Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Höhe von ca. 10,5 Mrd. € aufgewendet worden. Die Mittel für die Arbeitsförderung sind hier enthalten. Infolge des Strukturwandels und des Niedergangs der Braunkohleindustrie verändern sich Umfang und Struktur der Bevölkerung, die Beschäftigung und der Arbeitsmarkt sowie die Schwerpunkte der wirtschaftlichen Aktivitäten in den betroffenen Regionen.

Link zur Studie:

Die Studie ist hier abrufbar: http://www.braunkohlesanierung.de/cgi-bin/stuba.pl?order=documents

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