Symbolischer Spatenstich für Ortsverbindungsstraße zwischen Borna und Dittmannsdorf

Zusätzlich Bau einer Erschließungsstraße zum Bockwitzer See mit Parkplatz

Borna. Der grundhafte Ausbau der alten Ortsverbindungsstraße von Borna nach Dittmannsdorf startete am 17. November 2014 mit einem symbolischen ersten Spatenstich. Dazu trafen sich im ersten Baufeld der Leiter der Leipziger Niederlassung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) Markus Heier, der Bürgermeister der Stadt Kitzscher Maik Schramm, die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke, Andreas Kuch als Vertreter der Firma Eurovia und der LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement Westsachsen/Thüringen Thomas Rösler (v. l.).

Neben dem Bau der rund 2,4 Kilometer langen Straße zwischen den Ortslagen Borna und Dittmannsdorf wird in einem weiteren Bauabschnitt eine neue Erschließungsstraße zum Bockwitzer See mit Parkplatz gebaut. Der Abschluss dieser beiden in einem Vergabeverfahren gebündelten Maßnahmeteile ist für das Frühjahr 2016 vorgesehen.

Der neue Parkplatz wird künftig über 140 PKW-Stellflächen bieten. Die Erschließungsstraße wird mit einer Gesamtlänge von ca. 600 Metern inklusive einer ebenfalls neuen Wendestelle komplett auf bislang als Weide genutzten Flächen gebaut. Im Vorlauf für diese Arbeiten erfolgte in der jüngsten Vergangenheit bereits die Verwahrung von alten Tiefbaustrecken im Baufeldbereich. Diese vorbereitenden Maßnahmen wurden durch die LMBV realisiert und finanziert.

Die Gesamtkosten für beide Maßnahmen belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro. Während die Ortsverbindungsstraße über verschiedene Fördermitteltöpfe, die Eigenleistung der Anliegerkommunen und eine direkte 15-prozentige Förderung des Sächsischen Oberbergamtes (SOBA) finanziert wird, erfolgt die Kostenübernahme beim Parkplatz mit Erschließungsstraße - im Rahmen des Paragraphen 4 des Verwaltungsabkommens - zu 75 Prozent durch die LMBV. Projektträger für sämtliche Leistungen ist die Stadt Borna.

 

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