Uferschutz mit Wellenbrechern und Verbau an der Nordostböschung Auenhain am Markkleeberger See startet

LMBV setzt wirksame und wirtschaftliche Sicherungsmaßnahmen am Auenhainer Ufer um

Leipzig/Markkleeberg. Da es im Bereich des Nordostufers in einem rund 800 Meter langen Abschnitt verstärkt Abbrüche und Kliffbildungen gab, werden jetzt zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit dauerhaft wirksame und wirtschaftliche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Grundlage hierfür sind ein Wellengutachten, das die LMBV bereits 2010 in Auftrag gegeben hatte, sowie die planungsseitige Variantenuntersuchung zur dauerhaften Ufersicherung mit minimalen Unterhaltungsaufwand. Sowohl die Stadt Markkleeberg als auch der Seebetreiber Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH (EGW) waren aktiv in die Planungen einbezogen.

Im Ergebnis wird an der Auenhainer Nordostböschung eine Kombination von Ufersicherungsmaßnahmen, die an vorhandene Ufer angepasst ist, realisiert. Es erfolgt die Errichtung von vier Wellenbrechern aus geschütteten Bruchsteinen und zwei Buhnen. Die erste Buhne ist als Verlängerung der vorhandenen Landzunge vorgesehen. Sie reicht bis in zwei Meter Wassertiefe und unterbindet künftig den Weitertransport von Ufermaterial. Die zweite Buhne ist eine Haken- und Sichelbuhne, die den angrenzenden Uferbereich vor Erosion schützen wird. Darüber hinaus erfolgt ein Rangenverbau aus Robinienholz entsprechend der vorhandenen Kontur des Ufers. Bereiche mit erheblichen Abbrüchen beziehungsweise Geländeverlusten werden zuvor aufgefüllt. Weiterhin werden Bruchsteine geschüttet sowie Kiesauflagen in die Auenhainer Strandbereiche und die Wasserwechselzone eingebaut. Mit der Sicherung der Uferböschungen wird auch die Nutzung der Badestrände und des Spielgerätes langfristig gesichert.

Gebaut wird von Januar bis voraussichtlich März 2014, vorbereitende Arbeiten erfolgten bereits im IV. Quartal 2013. Die Kosten in Höhe von rund 400.000 Euro werden über den § 2 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung finanziert.

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