VEM: Schichtwechsel im Tagebau Cottbus-Nord am 23.12.2015 - Übergang in die Sanierung

Letzter Kohlezug rollt aus traditionsreichem Fördergebiet

Cottbus. Zum ersten Mal nimmt Vattenfall in der Lausitz planmäßig einen Tagebau außer Betrieb und gestaltet die Bergbaufolgelandschaft zu einem See. Mit der Ausfahrt des letzten Kohlezugs am 23.12.2015 sind die genehmigten Vorräte des Abbaufeldes im Tagebau Cottbus-Nord erschöpft und der Übergang zu einer verantwortungsvollen Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft mit einem 19 Quadratkilometer großen See wird eingeleitet. Die jeweiligen Sanierungsaufgaben von Vattenfall für den beanspruchten Tagebaubereich und der LMBV - für den bundeseigenen Tagebauteil vor dem 01.07.1990 - sind klar abgegrenzt.

Bis zum Beginn der Flutung im Jahr 2019 sind der Abbau der Großgeräte, Erdbauarbeiten sowie die Vorbereitung und Sicherung des Seebeckens und der Ufer erforderlich ehe Wasser aus der Spree zur Flutung des Sees entnommen werden kann. Binnen weniger als zehn Jahren wird dann aus dem Tagebau Cottbus-Nord der Cottbuser Ostsee entstehen mit Nutzungsmöglichkeiten im Bereich des Tourismus, des Naturschutzes sowie der Fischerei.
 
Zum Schichtwechsel im Tagebau Cottbus-Nord am Mittwoch, 23. Dezember 2015, lädt Vattenfall Medienvertreter zu 15:00 Uhr in den Tagebau Cottbus-Nord ein. Treffpunkt ist der Parkplatz der Tagesanlagen Jänschwalde, 03185 Heinersbrück. Um 16 Uhr eröffnet der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG, Dr. Hartmuth Zeiß, mit einem Grußwort die Veranstaltung. Ebenfalls zu einem Grußwort hat sich der Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburgs, Albrecht Gerber, angekündigt. Weitere Redner sind Dietmar Junker, Leiter der Tagebaue Jänschwalde/Cottbus-Nord, und Uwe Schütze, Betriebsratsvorsitzender der Tagebaue Jänschwalde/Cottbus-Nord. Gegen 16.40 Uhr verlässt dann der letzte Kohlezug im Rahmen einer künstlerischen Inszenierung den Tagebau Cottbus-Nord.

Infomaterial von Vattenfall zum Tagebau Cottbus-Nord:

Zurück