Vize-Gouverneure besichtigen Sanierungsfortschritte am Zwenkauer und Markkleeberger See

Leipzig. Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung „Für die Freiheit“ kamen fünf amerikanische Vize-Gouverneure zu einer einwöchigen Studientour nach Deutschland. Die zehnköpfige Delegation aus den Bundesstaaten Massachusetts, Iowa, Rhode Island, Virgin Islands und New Mexico kam am 26. September 2012 zu einer Stippvisite ins Leipziger Neuseenland. Die Politiker erhielten am Kap Zwenkau eine Einführung in den ehemals raumgreifenden Braunkohletagebau in der Region und die Sanierungstätigkeit der LMBV im östlichen Deutschland. Dass die Umwandlung von alten Gruben in attraktive Seenlandschaften in einem verhältnismäßig kurzem Zeitraum zu leisten ist, überraschte die Teilnehmer, die selbst vor großen Umweltvorhaben in ihren Bundesstaaten stehen, wie Lt. Governor Tim Murray, Vize-Gouverneur in Massachusetts, erklärte. Während der anschließenden Diskussionsrunde gab es unter anderem Fragen zur Flutung der Bergbaufolgeseen und zum Umweltschutz. Auf einer Bustour zum Markkleeberger See informierten sich die Gäste weiterhin über den Bergbau-Technik-Park, die Gewässerverbindung zum Störmthaler See und die Kanuparkschleuse. Dabei wurde auch auf den neu entstehenden Gewässerverbund um Leipzig und die Revitalisierung des historischen Fließgewässernetzes eingegangen. Weitere Stationen ihres Besuchsprogrammes an jenem Tag waren der Leipziger City-Tunnel und der Airport Leipzig-Halle.

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