Weitere Abstimmungsrunde zu Sanierungsvorhaben zwischen der Stadt Lauchhammer und der LMBV erfolgt

Lauchhammer/Senftenberg. Am 12. November 2012 fand ein weiteres Informationsgespräch zwischen dem Bürgermeister der Stadt Lauchhammer, Roland Pohlenz und Vertretern der LMBV zu anstehenden und noch zu planenden Sanierungsmaßnahmen in und um Lauchhammer statt. LMBV-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba ordnete zu Beginn die von der LMBV vorgesehenen, geplanten und in Genehmigung befindlichen Projekte in und um Lauchhammer in den Kontext des Folge-Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung bis 2017 ein. Darin nehmen die rund 25 komplexen Projektplanungen mit 146 Einzelvorhaben in den kommenden fünf Jahren einen prominenten und gewichtigen Raum in Südbrandenburg ein. Von der Aufgabenstellung, der Vorplanung über das Erwirken der Genehmigungs- und Ausführungsplanungen bis hin zur Umsetzung sind bestimmte Zeitansätze bei der Komplexität  der Grundsanierungs-Aufgabenstellungen in Lauchhammer unabdingbar.
Im Zuge der Untersuchungen von Altkippen im Auftrage des Landes Brandenburg wurden in Lauchhammer auch Bebauungen auf Altkippen lokalisiert, für die die LMBV ebenso Lösungsansätze erarbeitet. Dazu gehören die Ausdehnung von Drainage-Maßnahmen wie am Pappelweg, wo 2012 bereits fünf Brunnen realisiert worden und 2013 der zweite Bauabschnitt mit weiteren neun Brunnen umgesetzt werden soll. Mit dem Ansteigen des Grundwassers könnten mittelfristig auch andere Altkippen gefährdet sein. Mit möglicherweise Betroffenen hat die LMBV bereits erste Gespräche und Verhandlungen aufgenommen, insbesondere dort, wo ein künftiger alternativer Standort unabdingbar ist. Für das Restloch 35 werden zurzeit mehrere Varianten zur Sicherung des Teiches betrachtet, darunter eine grundwasserferne Schließung. Die LMBV sicherte nach Vorliegen von Entscheidungen eine rechtzeitige Information an die DAV-Ortsgruppe und ggf. ein umweltverträgliches Abfischen im Wehlenteich zu. Weiterhin wurden beispielsweise auch Lösungen am Restloch 38 mit Verdichtungen von Uferbereichen, einer Entschlammung und anschließender Abflachung von Uferbereichen geprüft und sollen genehmigungsreif gemacht werden. Weitere Sicherungs-Vorhaben betreffen die Grubenteichsiedlung, die Schlosssiedlung und die Ortrander Straße. Diese Vorhaben werden in der breiter angelegten Arbeitsgruppe Strukturanpassungen weiter verfolgt.

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