WiL e.V. schnürt "Zukunftspakt Lausitz" - LMBV unterstützt Lausitzer Visionen

Hoyerswerda. Die Lausitz als Wirtschaftsregion im europäischen Wettbewerb der Regionen steht vor großen Herausforderungen. Die Lausitz ist eine Region mit Zukunft und hat beträchtliche Potentiale und Stärken, die gebündelt große Chancen auf mehr Prosperität bieten. Der Vorstand der Wirtschaftsinitiative Lausitz hat in einer Klausurtagung ein umfassendes Strategiepapier „Zukunftspakt Lausitz“ mit vielen konkreten Vorschlägen beschlossen. Die LMBV ist Mitgiled der WiL und unterstützt die visionären Vorschläge.

Für eine bessere Zukunft der Lausitz fordert die WiL eine stärkere Bündelung vorhandener Initiativen und Aktivitäten sowie eine verstärkte Kooperation der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Langfristiges Ziel muss eine gemeinsame, länderübergreifende Wirtschaftsförderung, Vermarktung, Innovationspolitik, Fachkräftesicherung und Tourismusförderung sein. Dazu sind wo nötig neue Organisationsstrukturen zu schaffen.

„Wir Lausitzer stehen in der Verantwortung, die Zukunft unserer Region mehr denn je gemeinsam in die Hand zu nehmen. Die Marke „Lausitz“ ist innerhalb und außerhalb der Region mit ihren Stärken und Potentialen zu etablieren. Dazu brauchen wir mehr Mut und Aufbruch zur Bündelung und Konzentration der Kräfte. Wenn die Lausitz langfristig im europäischen Wettbewerb der Regionen bestehen möchte, müssen wir jetzt handeln. Es gibt bereits viele gute Ideen und Konzepte. Ziel muss es sein, diese ganz konkret umzusetzen, indem wir beispielsweise eine Lausitzer Wirtschaftsförderungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH schaffen, die sich gezielt um eine strategische Weiterentwicklung der sächsischen und brandenburgischen Lausitz kümmert“, forderte Dr. Hermann Borghorst, Vorsitzender der WiL bei der Vorstellung des Zukunftspaktes auf einer Pressekonferenz in Hoyerswerda.

„Die Vision einer prosperierenden Lausitz ist wichtig für die Weiterentwicklung unserer Region. Das bedarf einer klaren strategischen Zielorientierung und konkreter Maßnahmen. Nur wenn genügend Menschen in der Lausitz einen Ort zum Leben und Arbeiten sehen, finden wir hier die nötigen Fachkräfte, die wir für das wirtschaftliche Wachstum benötigen. Gegen den Fachkräftemangel gibt es bereits gute Projekte wie Praxislernen an Schulen, Qualifizierungsberatung für KMU oder das Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“. Solche Ansätze wollen wir mit dem Zukunftspakt bündeln und in eine Gesamtstrategie für die Lausitz integrieren“, sagte Dr. Karl Heinz Tebel, Stellvertretender Vorsitzender der WiL und Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH.

Der Zukunftspakt ist eine Fortschreibung der im Februar 2012 durch die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. veröffentlichten „Neuen Lausitz-Initiative“. Der „Zukunftspakt Lausitz“ umfasst folgende Punkte mit dem Ziel einer zukunftsfähigen Wirtschaftsregion Lausitz:

  • Konzentration der Kräfte:  Gemeinsame Lausitzer Wirtschaftsförderung – Zukunftsdialog Lausitz und Masterplan Industrieregion Lausitz
  • Mut und Aufbruch:  Lausitzer Unternehmer- und Gründerinitiative – Lausitzer Pakt zur Fachkräftesicherung
  • Potenziale und Stärken mobilisieren:  Innovationsstandort Lausitz und wirtschaftsfördernde Infrastruktur
  • Bewährtes und Neues entwickeln:  Lausitzer Energiewirtschaft und Tourismus gehören zusammen
  • Die Marke „Lausitz“ etablieren:  Die Lausitz braucht länderübergreifend eine Organisations- und Managementstruktur

Den „Zukunftspakt Lausitz“ in Lang- und Kurzversion finden Sie als Download unter www.wil-ev.de. Quelle: PM der WiL e.V. vom 19.03.2013

Das Foto zeigt v.l.n.r. Dr. Hubert Lerche, WiL-Geschäftsführer, Dr. Hermann Borghorst, WiL-Vorsitzender, und Dr. Karl Heinz Tebel, Stellv. WiL-Vorsitzender mit dem Strategiepapier „Zukunftspakt Lausitz“.

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