LMBV: Wissenschaftlich-Technischer Beirat der LMBV für Wasserwirtschaftliche Maßnahmen tagte

Erfolgreiche WTB-Bilanz: Bisher schon 23 Pilot- und Demonstrationsvorhaben befürwortet

Senftenberg. Am 28. August 2017 kam der Wissenschaftlich-Technische Beirat der LMBV für Wasserwirtschaftliche Maßnahmen (WTB) zu seiner 25. Sitzung zusammen, wie der Leiter des Gremiums, LMBV-Prokurist Eckhard Scholz informierte. An dieser Jubiläumssitzung nahm auch der LMBV-Chef Klaus Zschiedrich, der den WTB bis zu seiner Berufung zum Geschäftsführer geleitet hatte, teil. Seit 2004 wurden von dem Gremium insgesamt 136 Projektskizzen begutachtet. Auf Empfehlung des WTB wurden davon bisher bereits schon 23 Pilot- und Demonstrationsvorhaben umgesetzt.

Der WTB wurde 2004 von der Geschäftsstelle des StuBA und der LMBV berufen, um Projektvorschläge zur Gewässerbehandlung hinsichtlich der Plausibilität, der verfahrenstechnischen Realisierbarkeit, der Nachhaltigkeit, der Wirtschaftlichkeit sowie der möglichen Umsetzung im Sanierungsmaßstab zu bewerten, berichtet Dr. Oliver Totsche, der im Hause LMBV den Beirat inhaltlich begleitet.

Dem WTB gehören neben Vertretern der Bund-Länder Geschäftsstelle und der LMBV unabhängige anerkannte Fachleute aus unterschiedlichen Gebieten der Wasserwirtschaft an, so aus den Fachbereichen der Hydrologie, der Limnologie und der Grundwassersanierung. Zurzeit sind dies die Prof. Dr. rer. nat. Walter Geller, Prof. Dr. rer. nat. Uwe Grünewald, Prof. Dr.-Ing. Ludwig Luckner und Prof. Dr.-Ing. Holger Weiß.

Bei der Jubiläumssitzung wurde der Entwurf einer neuen LMBV Broschüre „In-Lake-Neutralisation von Bergbaufolgeseen“ vorgestellt, in der die Entwicklung und der Stand der Technik bei der Behandlung von Bergbaufolgeseen dokumentiert werden. Diese Entwicklung wurde entscheidend durch vom WTB empfohlene Pilot- und Demonstrationsvorhaben beeinflusst. Im Anschluss an die Sitzung fand noch eine Befahrung des Partwitzer Sees mit dem LMBV Gewässerbehandlungsschiff „Klara“ statt.

Obiges Foto: LMBV-Projektmanager Jens Bäcker erläutert den Mitgliedern des WTB die Funktionsweise des Gewässerbehandlungsschiffs „Klara“ / Foto: Dr. O. Totsche

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