Bergschäden / Sperrungen

Regulierung von Schadensansprüchen aus Bergschäden und aktuell geltende Sperrbereiche der LMBV

Bergschäden in Verantwortung der LMBV werden nach Bundesberggesetz über die Abteilung Bergschadensmanagement/Sperrbereiche untersucht und ggf. geregelt.

Diese Abteilung bearbeitet auch mögliche Schadensansprüche in Folge von zeitweiligen Innenkippensperrungen. Nach dem Grundbruch im Bereich der Innenkippe des ehemaligen Tagebaus Spreetal im September 2010 wurden durch die LMBV in Abstimmung mit den Bergbehörden des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg Kippenflächen vorsorglich temporär gesperrt, die bereits für eine Nutzung freigegeben waren.

In diesem Bereich finden Sie unter anderem die in Abstimmung mit dem LBGR Brandenburg aktuell ausgewiesenen temporären Sperrbereiche der LMBV bzw. die per Allgemeinverfügung des SächsOBA in der Lausitz und in Mitteldeutschland gesperrten Flächen.

Aktuelle Kippensperrungen in der Lausitz

Flächenkategorie
Brandenburg
 (in ha)
Sachsen
 (in ha)
Lausitz gesamt
 (in ha)
gesperrte Flächen durch LMBV
20.398
12.677
33.075
    davon Landfläche
14.984
7.844 22.828
    davon Wasserfläche
5.414 4.833 10.247
Freigabe gesperrter Flächen*
928 239 1.167
    davon Landfläche
580 124 704
    davon Wasserfläche
348 115 463

*seit 2014 //
Die Zahlen sind gerundet. // Stand: 02/2017

Veränderung der künftigen Kippenklassifizierung

Eine Weiterführung der im Jahr 2012 festgelegten Kategorien wird seitens der LMBV als nicht mehr zielführend eingeschätzt. Seit Mitte des Jahres 2015 verfügt die LMBV mit den gutachterlichen Komplexbewertungen der Innenkippenflächen über ein strategisches Werkzeug, welches als Grundlage für die Projektplanung dient und auch eine langfristige qualitative und quantitative Vorschau im Umgang mit den gesperrten Kippenflächen ermöglicht.