Bergschäden / Sperrungen

Regulierung von Schadensansprüchen aus Bergschäden und aktuell geltende Sperrbereiche der LMBV

Bergschäden in Verantwortung der LMBV werden nach Bundesberggesetz über die Abteilung Bergschadensmanagement/Sperrbereiche untersucht und ggf. geregelt.

Diese Abteilung bearbeitet auch mögliche Schadensansprüche in Folge von zeitweiligen Innenkippensperrungen. Nach dem Grundbruch im Bereich der Innenkippe des ehemaligen Tagebaus Spreetal im September 2010 wurden durch die LMBV in Abstimmung mit den Bergbehörden des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg Kippenflächen vorsorglich temporär gesperrt, die bereits für eine Nutzung freigegeben waren.

In diesem Bereich finden Sie unter anderem die in Abstimmung mit dem LBGR Brandenburg aktuell ausgewiesenen temporären Sperrbereiche der LMBV bzw. die per Allgemeinverfügung des SächsOBA in der Lausitz und in Mitteldeutschland gesperrten Flächen.

Aktuelle Kippensperrungen in der Lausitz

Flächenkategorie
Brandenburg
 (in ha)
Sachsen
 (in ha)
Lausitz gesamt
 (in ha)
gesperrte Flächen durch LMBV
19.710
11.314
31.024
    davon Landfläche
14.120
7.410 21.530
    davon Wasserfläche
5.590 3.904 9.494
Freigabe gesperrter Flächen*
2.428 1.650 4.078
    davon Landfläche
1.384 526 1.910
    davon Wasserfläche
1.044 1.124 2.168

*seit 2014 //
Die Zahlen sind gerundet. // Stand: 05/2019

Hinweis

Seit Mitte des Jahres 2015 verfügt die LMBV mit den gutachterlichen Komplexbewertungen der Innenkippenflächen über ein strategisches Werkzeug, welches als Grundlage für die Projektplanung dient und auch eine langfristige qualitative und quantitative Vorschau im Umgang mit den gesperrten Kippenflächen ermöglicht.