Bitterfelder Wasserfront

Aus Restlöchern des von 1949 bis 1991 aktiven Tagebaus Goitsche hervorgegangen, gehört der Große Goitzschesee im gleichnamigen, sich südöstlich der Stadt Bitterfeld-Wolfen erstreckenden Landschaftsgebiet seit Jahren zu den mittlerweile erfolgreich etablierten Tourismuszielen in den Bergbaufolgelandschaften Mitteldeutschlands.

Der im Nordwesten an die Stadt grenzende Teil des Sees bildet von der einstigen „Großen Mühle“, in deren Gebiet sich heute die Marina und die als Hotel geführte Bernsteinvilla befinden, bis zum Wohnpark die sogenannte „Bitterfelder Wasserfront“. Ausgangs- und Endpunkte des neuen attraktiven, direkt am See gelegenen Quartiers sind durch den Mühlenboulevard miteinander verbunden, der in gerader Linie von Südwesten nach Nordosten führt. Er nimmt eine großzügige Fußgängerzone auf, die zum Flanieren entlang von Gastronomie-, Unterhaltungs- und Dienstleistungsangeboten einlädt.

Im südlichen Teil der „Bitterfelder Wasserfront“ befindet sich ein attraktives Wohn- bzw. Mischgebiet, das Stadt und See miteinander verbindet. An das Gesamtareal schließen sich im Süden das Wassersportzentrum mit dem Campingplatz und im Südwesten die „Gartenstadt“ an, die ihrerseits unweit des „Bitterfelder Bogens“, dem neuen Wahrzeichen der Stadt Bitterfeld-Wolfen, liegt.