Lausitz Industrieparks

In der Lausitz sind auf Flächen ehemals bedeutender Veredlungs- und Werkstattstandorte der Braunkohlenindustrie vier Industrieparks entstanden, die sich alle im Süden Brandenburgs entlang der wichtigen Verkehrs- und Entwicklungsachsen befinden. Alle Standorte wurden in enger Abstimmung mit dem Land, den Regionen und den Kommunen für eine auch künftig industriell-gewerbliche Nutzung ausgewählt und in Verantwortung der LMBV im Auftrag der Trägergemeinden auf der Grundlage von Bebauungsplänen neu erschlossen und zu modernen leistungsfähigen Industriegebieten entwickelt.

Die ambitionierten Entwicklungsvorhaben konnten durch die Kombination von Mitteln der bergbaulichen Grundsanierung mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur und Eigenmitteln der LMBV realisiert werden.

Darüber hinaus bietet die LMBV auch Flächen im Industriepark Schwarze Pumpe an, dessen Areale gemeinsam mit Vattenfall vermarktet werden. Dieser traditionsreiche industrielle Großstandort erstreckt sich über die Landesgrenze nach Sachsen.

In Nachbarschaft von lebenswerten Städten mit guten Wohn-, Dienstleistungs- und Kulturangeboten und in der Nähe bereits etablierter oder neu entstehender touristischer Ziele im Lausitzer Seenland bieten die Industrieparks nicht nur ein außergewöhnliches Arbeits-, sondern auch ein attraktives Lebensumfeld.

Mit der Nachnutzung von industriellen Altstandorten des Braunkohlenbergbaus leistet die LMBV einen wichtigen Beitrag zur Einschränkung des Flächenverbrauchs und damit zur Nachhaltigkeit der städtebaulichen Entwicklung. Dank ihrer Geschichte verfügen alle Standorte über eine hohe Industrieakzeptanz.

Übersichtskarte Industrieparks der LMBV in der Lausitz

LIP Region.pdf (PDF 158,0 KiB)