Was wird gegen die Verockerung kurzfristig unternommen?

Alle an der Problemlösung Beteiligten – maßgeblich die LMBV und die verantwortlichen Behörden – haben unter Federführung der Brandenburger Landesregierung mit der Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs begonnen. Dieser baut auf wissenschaftlichen Untersuchungen der LMBV in den letzten Jahren auf. Es wurden die Schwerpunkte der Belastung ortskonkret ermittelt und technisch-wirtschaftliche Lösungsvarianten untersucht. Mit diesen kann die Wasserqualität der Spree spürbar verbessert werden. Folgende Maßnahmen werden kurzfristig in Angriff genommen:

  • Im Frühjahr wird mit der Schlammberäumung an der Wudritz begonnen. 
  • Auf dem Schlabendorfer See wird ein Sanierungsschiff eingesetzt. Durch eine gezielte Bekalkung wird das Eisen im Wasser ausgefällt, damit es sich am Boden des Sees absetzt. Somit kann es nicht mehr in Richtung Spreewald fließen.
  • Auch im Greifenhainer Fließ erfolgt eine umfassende Schlammberäumung.
  • Darüber hinaus wird die noch aus DDR-Zeiten vorhandene Grubenwasser- reinigungsanlage Vetschau reaktiviert sowie die Wasserbehandlungsanlage des ehemaligen Kraftwerkes Vetschau rekonstruiert und für Reinigungsmaßnahmen genutzt.
  • Auch im sächsischen Raum werden an der Kleinen Spree und der Spree in Höhe Ruhlmühle wichtige Maßnahmen eingeleitet. U.a. wird die Grubenwassereinigungsanlage Burgneudorf instandgesetzt und ertüchtigt.
  • Ein wissenschaftlicher Feldversuch für die Untergrundwasserbehandlung startet.

Zuletzt aktualisiert am 15.03.2013 von Uwe Steinhuber.

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