Marina Mücheln

Der westliche Teil des Geiseltalsees, des größten künstlichen Standgewässers Deutschlands übernahm die Pionierrolle bei der touristischen Entwicklung des jungen Erholungsgebiets. Nördlich von Mücheln entstand am Südwestufer des Sees in den Jahren ab 2006 die nach der Stadt benannte Marina, die jedoch weit mehr als einen Hafen zu bieten hat.

Auf einer Fläche von rund vier Hektar wurden zunächst der Hafenturm, das Piergebäude und die nötige Infrastruktur errichtet. Im Hinterland des Hafenensembles hat der Bau von gewerblichen Einrichtungen und Ferienhäusern begonnen. Schließlich wird das Entwicklungsgebiet über etwa 100 Ferien- und Bootshäuser und 200 Wasserliegeplätze verfügen.

In nördlicher Richtung gegenüber der Marina wurde östlich der Ortslage von Stöbnitz das großzügig gestaltete Geiseltalsee-Camp angelegt. Das auf vier Ebenen terrassenförmig angelegte Gelände bietet bis zu 300 Camping- und Caravanstellplätze mit einem spektakulären Blick über den See.

Hier befindet sich auch das Tauchzentrum Geiseltal. Südlich des Campingplatzes erstreckt sich ein großzügiger Sandstrand, dem eine Liegewiese vorgelagert ist. Eine noch bessere Sicht über die Landschaft rings um den Geiseltalsee erhält man von dem nur wenige hundert Meter vom Strand entfernten Aussichtsturm „Pauline“, dessen Name an die hier befindlich einstige Braunkohlengrube erinnert.