Bis Jahresende erste Anhaltspunkte zum Ursachenkomplex erwartet

Senftenberg. Die Fertigstellung der Gutachten zur Ursache des Erdrutsches von Nachterstedt, bei dem im Juli drei Menschen ums Lebengekommen waren, werden wohl erst später vorliegen als ursprünglich geplant. Dr. Uwe Steinhuber, Pressesprecher des Bergbausanierers LMBV, sagte auf Nachfrage in diesem Zusammenhang, dass an dem Gutachten intensiv gearbeitet wird und angestrebt wird, bis Jahresende erste Anhaltspunkte zum Ursachenkomplex zu erhalten.

Ein interdisziplinäres Team beschäftige sich mit den "sehr umfangreichen und komplizierten Untersuchungen". Teilweise müssten auch neue Erkundungsdaten z. B. durch Bohrungen gewonnen werden. Über weitere Schritte zur Sanierung des Geländes werde erst entschieden, wenn die Ursachensuche hinreichend weit fortgeschritten ist.

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