Sechs Monate nach dem Unglück - Ursachenforschung dauert an: „Hochkompliziertes Zusammenspiel verschiedener Faktoren“

Senftenberg/Magdeburg. Das von der LMBV beauftragte Gutachten zu den Ursachen der Böschungsbewegung von Nachterstedt bedarf weiterer Untersuchungen zur Eingrenzung der Ursachenkette. Ein erster umfangreicher „Erläuterungsbericht“ der LMBV im Sinne eines Zwischenberichtes wurde fristgemäß dem Landesamt für Bergwesen und Geologie des Landes Sachsen-Anhalt (LAGB) zum Jahresende 2009 übergeben.

Der zuständige Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hat gegenüber Medienvertretern bis Ende März eine erste Zwischenauswertung angekündigt. Nach Auffassung des Wirtschaftsministers sei die Böschungsbewegung nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen.

Dafür verantwortlich sei ein „hochkompliziertes Zusammenspiel verschiedener Faktoren“, unterstrich er auf Nachfragen. Konkretere Angaben machte er nicht. Minister Haseloff geht davon aus, dass bis „Ende März ein aussagekräftiges Zwischengutachten vorliegt.“ Nach Medienberichten sagte er weiter: „Bis dahin brauchen wir Klarheit, wie die einzelnen Faktoren gewirkt haben.

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