LMBV hat Verständnis für die Rückabwicklungs-Entscheidung des Stadtrates der Stadt Seeland

Senftenberg. „Die LMBV hat Verständnis für die Rückabwicklungs-Entscheidung des Stadtrates der Stadt Seeland“, erklärte heute am 20.02.2012 Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV. Bereits kurz nach dem tragischen Böschungsunglück hatte das Bundesunternehmen der Stadt eine Rückabwicklung bzw. alternativ eine Vertragsanpassung angeboten. Die LMBV hatte erst jüngst auf einer Bürger-Informationsveranstaltung zur Sprache gebracht, dass die gegenwärtig noch laufende Ursachenerkundung bis Ende 2012 andauern wird und ein möglicher Untersuchungsbericht nicht vor Mitte 2013 zu erwarten ist.

 

„Ziel der LMBV ist es, noch im Jahr 2012 mit den konkreten Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bergbaufolgesee Nachterstedt zu beginnen. Die Neugestaltung des beeinträchtigten Böschungsareals wird nach derzeitigem Kenntnisstand weitere drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. Während dieser Sanierungsphase wird die Flutung des Sees wieder aufgenommen werden können. Vor diesem Hintergrund kann die LMBV nachvollziehen, dass der See-Kaufvertrag rückabgewickelt wird. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass langfristig die geplante touristische Nutzung des Concordia Sees aufgegeben oder perspektivisch eingeschränkt wird“, unterstrich der LMBV-Chef.

Link zu Verlautbarungen des MW aus diesem Anlass: www.presse.sachsen-anhalt.de/

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