Sicherheit geht vor - Kein Baden am Concordiasee auf Schadelebener Seite

Senftenberg/Nachterstedt. In jüngsten Presseveröffentlichungen wurde die Forderung nach einer teilweisen Aufhebung des Sperrbereichs am Concordiasee erhoben. Insbesondere wird die Freigabe des gewachsenen Bereichs der Nordböschung Schadeleben vorgeschlagen. Die LMBV arbeitet gemeinsam mit von ihr beauftragten Gutachtern der TU Darmstadt und mit dem Landesamt für Geologie und Bergwesen und dessen beauftragten Gutachern an der Ursachenermittlung der Böschungsbewegung von 18.07.2009. Zu diesem Zweck werden aktuell Bohrungen auf dem See und im Bereich der Böschungsbewegung vorbereitet. Bevor die Ergebnisse dieser Untersuchungen nicht feststehen, sind noch keine Aussagen über die Ursache möglich. Damit kann auch aktuell eine weitere Böschungsbewegungen nicht sicher ausgeschlossen werden, die dann u. U. auch das gewachsene Nordufer durch eine Schwallwelle beeinträchtigen könnte.
Daher kann z.Z. weder die LMBV noch das LAGB oder einer deren Gutachter die teilweise Aufhebung des Sperrbereichs an der Seeseite Schadeleben befürworten. Ein Konzept zum sicheren Betrieb des Strandes liegt der LMBV nicht vor.

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