Technisches Hilfswerk unterstützt LMBV bei speziellem Temperaturmessprogramm mit Booten auf dem Concordiasee

Leipzig/Nachterstedt. Auf dem Concordiasee finden derzeit Arbeiten zur Ursachenermittlung der Böschungsbewegung statt. Ein 500 Meter langes Glasfaserkabel wird vom Boot aus auf dem Seeboden verlegt, um hochauflösende faseroptische Temperaturmessungen vornehmen zu können. Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung stellt das Technische Hilfswerk (THW) dafür spezielle, für diese Maßnahme geeignete Boote und Bootsführer zur Verfügung.

Zum Einslippen der Boote am Schadelebener Ufer nutzt das THW u. a. Lastkraftwagen mit Ladekran. Die Arbeiten begannen am 12. März 2012 und laufen noch bis zum 2. April 2012.

Während der gesamten Maßnahme, die das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin im Auftrag der LMBV durchführt, läuft ein Monitoring- und Überwachungssystem. Das gegenwärtige Erkundungsprogramm der LMBV ist verankert in der 118. Ergänzung des Abschlussbetriebsplans Nachterstedt/Schadeleben.

Zurück