LMBV: Bergamt, Abgeordnete, Kommune und LMBV haben Dialog mit engagierten Bürgern zur Knappensee-Sanierung fortgesetzt

„Anschieben“ der planerischen Vorbereitungen für eine geordnete Nachnutzung nach der Gefahrenabwehrmaßnahme erläutert

Freiberg/Lohsa/Senftenberg. Am 20.01.2017 trafen sich am Tisch vom Bürgermeister der Gemeinde Lohsa, Thomas Leberecht, Vertreter des Sächsischen Oberbergamtes, der LMBV, Mitglieder vom Verein „Knappenseerebellen“ sowie die MdL Marko Schiemann und Frank Hirche. Dieses Treffen wurde dazu genutzt, den Verein über die realisierten und zukünftigen Sanierungsmaßnahmen am Knappensee zu informieren.

Wie der Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer im Ergebnis zusammenfasste, bleibt es aus Sicht des SächsOBA und LMBV bei dem bekannten Zeitplan und Maßnahmekatalog, der eine Seewasserfreigabe vor 2022 nicht ermöglicht. „Demzufolge kann dem Anliegen des Vereins zum Baustopp - Schreiben des Vereins vom 2. Januar 2017- nicht gefolgt werden,“ so Prof. Dr. Cramer.

Aus Sicht des SächsOBA soll nicht unerwähnt bleiben soll, „dass gegenwärtig durch die Gemeinde Lohsa wichtige Maßnahmen ergriffen wurden, um heute schon die planerischen Vorbereitungen anzuschieben, die eine geordnete Nachnutzung nach Beendigung der Gefahrenabwehrmaßnahmen ermöglichen“.

Neben dem geplanten Masterplan zum Knappensee handelt es sich hierbei insbesondere um den Bebauungsplan im gegenwärtigen Baustelleinrichtungsbereich in Groß Särchen. Damit soll frühzeitig die Folgenutzung als „Vereinszentrum“ abgesichert werden. Auch dieser Punkt war Gegenstand des Gespräches, so das SächsOBA auf Nachfrage.

Zurück