LMBV: Sperrzaun an Knappenhüttensiedlung wird ab 1.7.2016 teilweise eingezogen

SächsOBA: Nördliches landseitiges Gebiet am gesperrten Knappensee wird wieder freigegeben

Freiberg/Lohsa. Bei der Sanierung des Knappensees im Süden des Lausitzer Seenlandes ist ein weiterer Abschnitt erreicht. Wie das Sächsische Oberbergamt am Donnerstag mitteilte, ist ab 1. Juli 2016 ein Teil der Knappenhüttensiedlung für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Die komplette Wasserfläche und die anderen Teile des Sees bleiben aber weiter gesperrt und sollen Schritt für Schritt wieder freigegeben werden.

Mit einem kompletten Abschluss des Projektes wird erst im Jahr 2022 gerechnet. Nach Aussagen von Oberberghauptmann Bernhard Cramer läuft die Sanierung bisher planmäßig. Allerdings könne es immer wieder unvorhersehbare Entwicklungen geben. Der Knappensee ist seit Frühjahr 2014 gesperrt, um die langfristig geplanten Verfestigungsarbeiten am Ufer durchzuführen.

Hintergrund: Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH wird nach Fertigstellung der Tiefenverdichtungsmaßnahmen in den Bereichen T und S - Nord ab 1. Juli 2016 im Auftrag des SächsOBA - wie angekündigt – den Sperrzaun im Bereich der Knappenseesiedlung zurücksetzen. Dabei wird der Bauzaun seeseitig unterhalb der Knappenseesiedlung entlang der Böschungsoberkante neu eingerichtet und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Somit können alle bisher betroffenen Bewohner ihre Wohnungen und Grundstücke in diesem Bereich wieder im vor der Sperrung geltenden Umfang nutzen. Die Arbeiten zur Wiederherstellung des TW-Leitungsnetzes sind noch nicht abgeschlossen.

Zurück