LMBV: Unnötige Spekulationen über Standsicherheit nach Sanierungsmaßnahmen am Knappensee

Dauerstandsicherheit der geschaffenen Stützkörper am Knappensee durch Sanierung gegeben

Senftenberg/Lohsa. Das Hoyerswerdaer Tageblatt hat erneut eine Zuschrift von den Knappensee-Rebellen bekommen, die Bezug nehmen auf ein an die LMBV gerichtetes Schreiben des SächsOBA vom 10. Juni 2015. Darin heiße es im Zusammenhang mit Auswertungen der Arbeiten im Testfeld am Knappensee, die Regeltechnologie erfordere eine Anpassung der bisherigen Planung. Es sei daher nicht geklärt, wie breit der Stützkörper sein müsse, wenn dieser kompakt und nicht wie bisher gegliedert ausgeführt wird.

Schlussfolgerung der Knappensee-Rebellen: "Selbst die so wichtigen und zur Sicherung der Seeufer nötigen, berechneten und den “Stand der Technik” darstellenden “versteckten Dämme” halten nicht."

Dazu erklärt der Pressesprecher der LMBV: „Mit den Erfahrungen aus dem Testfeld (Kalibrierungsfeld) am Knappensee wurden wie vorgesehen von den Fachgutachtern die notwendigen Schlussfolgerungen abgeleitet und die Regeltechnologie festgelegt. Diese sieht nun das Herstellen eines kompakten Dammes (in ursprünglicher Breite) mit Massenzugabe vor.“

„Wenn die bisher verdichteten RDV-Stützkörper nicht halten würden, könnte die LMBV als beauftragte Projektträgerin und die beauftragten Sanierungsfirmen doch nicht einfach so weiter verdichten“, so die LMBV-Fachabteilungsleiterin und Geotechnikerin Kathy Sommer zu Vermutungen Dritter. „Wir haben so viel Erfahrung und auch Vertrauen in die bisher geleistete und dokumentierte Arbeit der ARGE und zweifeln fachlich nicht die Dauerstandsicherheit der geschaffenen Stützkörper an.“

Der für die Sanierungsarbeiten zuständige LMBV-Abteilungsleiter Gerd Richter unterstreicht daher: „Die Sanierungsarbeiten am Knappensee kommen planmäßig voran und gehen in der vom SächsOBA genehmigten Regeltechnolgie weiter.“

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