Medientermin: SächsOBA und LMBV stellen Vorbereitungen für Sanierung des Knappensees vor

In Koblenz informierten Bergamt und LMBV über den Sanierungsstart am Knappensee

Senftenberg/Freiberg/Lohsa. Am 10.07.2014 stellten im Ortsteil Koblenz der Oberberghauptmann des SächsOBA, Prof. Cramer und LMBV-Bereichsleiter Manfred Kolba die bisher unternommen Schritte zur Vorbereitung der Knappenseesanierung vor. Das Gewässer des Freistaates soll in den kommenden acht Jahren gesichert werden. Dazu wurden für die erste Sanierungsphase 164 Betroffene ermittelt und kontaktiert. Inzwischen liegen von 160 Betroffenen die Duldungszustimmung für die Sanierungsarbeiten beim SächsOBA und der Projektträgerin LMBV vor. Mit rund 90 Prozent der zu entschädigenden direkt Betroffenen, d. h. 146 per 10.07.2014, konnten bereits konkrete Entschädigungsvereinbarungen geschlossen werden.

Am 01.07.2014 erfolgte die Bauauftaktberatung mit dem beauftragten Konsortium, einer ARGE von Spezialfirmen. Gegenwärtig wird der konkrete Bauablauf von dieser ARGE erarbeitet. Zunächst sollen die Baustelle eingerichtet, die Beweisssicherung erfolgen sowie Rettungsmittel beschafft werden und die Medientrennungen erfolgen. Parallel wird die einzusetzende Technik angeliefert, darunter Seilbagger, Longfrontbagger, Pontons und Schwimmtechnik. Von August an bis September 2014 wird das erste Kalibrierungsfeld (ein sogenanntes Testfeld) gerüttelt und verdichtet werden. Ab Oktober setzen dann die regulären Verdichtung nach Auswertung der Kalibrierungsphase an zwei Uferabschnitten ein, so der Plan. (Mit Ergänzung vom 12.08.2014 /US)

Geplante Sanierungsphasen am Knappensee

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