SächsOBA: Vorhabenvorstellung „Knappensee-Sicherung“ gegenüber Medien erfolgt

Sächsisches Oberbergamt informierte über Planungsstand für Altgewässer

Lohsa. Am 09.12.2013 stellte das Sächsische Oberbergamt in einem Auftakt-Pressegespräch in Lohsa im Bürgerbüro im Ortsteil Koblenz den gegenwärtigen Stand der geplanten Knappensee-Sicherungsmaßnahmen vor. Hintergrund waren verschiedene Medienfragen an das SächsOBA, die möglichst gleichermaßen und kompetent beantwortet werden sollten. Mehr als zehn Medienvertreter aus der Region waren der Einladung gefolgt.

In dem Gespräch nahmen der zuständige Abteilungsleiter des SächsOBA Christof Voigt und Referent Dr. Falk Ebersbach zur Notwendigkeit, Geeignetheit und dem geplanten Umfang des Sanierungsvorhabens am Knappensee für den Freistaat Sachsen Stellung. Seitens der einbezogenen Projektträgerin LMBV informierte der zuständige Bereichsleiter Lausitz, Manfred Kolba über den am 05.12.2013 erfolgten Auftakt für die Baustelleneinrichtung der kürzlich von der LMBV beauftragten Firma Nadebor, die Zuwegungen errichten, den notwendigen Schilfschnitt in Uferbereichen vornehmen und den geplanten Sicherheitszaun stellen wird.

Bei dem Knappensee handelt es sich um ein Altbergbaugewässer und Speicher der Landestalsperrenverwaltung, welches/r nicht mehr unter Bergrecht steht und daher unter den Bestimmungen des Sächsischen Polizeigesetzes zur Sanierung ansteht. Das SächsOBA ist nach Hohlraumverordnung die zuständige Behörde zur Abwehr von Gefahren aus Halden und Restlöchern des Altbergbaus. Die Sanierung wird nach gegenwärtigem Planungsstand im Jahr 2014 starten und voraussichtlich bis 2021 andauern. Dazu laufen zurzeit umfangreiche Vorarbeiten der damit beauftragten Projektträgerin LMBV und der ARGE Werminghoff zur planerischen Untersetzung der fünf Sanierungsphasen.

Im Anschluss erfolgte eine Befahrung und Besichtigung einiger Uferabschnitte.

Zurück