LMBV: Zwischenstand zur Sanierung am Knappensee nach dem Rutschungsereignis

Sofortmaßnahmen wie Sperrbereichserweiterung, Sicherung der Süd-Ostböschung vor weiteren Schwallwellen umgesetzt

Senftenberg/Lohsa. Die Projektträgerin für die Sanierung des Knappensees wurde wiederholt zum Stand der Untersuchungen nach dem Böschungsereignis vom 11. März 2021 gefragt. Folgende Aussagen können derzeit getroffen werden:

  1. Erkenntnisse zur Rutschung

Grundlage zur Erarbeitung der Gutachten zu den Rutschungsursachen bilden Voruntersuchungen wie Seelotungen, Befliegungsaufmaße etc. Diese Voruntersuchungen sind jedoch derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen worden, so dass den Sachverständigen für Geotechnik noch nicht alle Daten zur Endauswertung zur Verfügung stehen.

  1. Schadensbeseitigung

Unter der Schadensbeseitigung gemäß Formulierung wird die Sanierung des Rutschungskessels verstanden. Eine Sanierung kann erst nach erfolgter Ursachenauswertung, Konzeption einer Sanierung und den folgenden Planungen sowie späteren Ausschreibung erfolgen. Demnach ist eine zeitnahe „Schadensbeseitigung“ nicht zu erwarten. Im Übrigen sind jedoch Sofortmaßnahmen wie Sperrbereichserweiterung, Sicherung der Süd-Ostböschung vor weiteren Schwallwellen und Hilfen für die Betroffenen der Süd-Ostböschung umgesetzt worden.

  1. Fortführung Sanierungsarbeiten

Die Sanierungsarbeiten in den Bereichen U, A- B- Nord, D- West und D- Mitte wurden in der 11. KW durch die Sachverständigen für Geotechnik wieder freigegeben. Der Bereich D- Ost ist wegen der Grenzlage zur Rutschung zur Zeit noch gesperrt.

  1. Sandsackschutzdamm

Seit Anfang der 15. Kalenderwoche wurden ergänzend Sandsäcke im Bereich Groß Särchen verbaut, um einen vorbeugenden Schutz gegen auflaufende Schwallwellen bei eventuell weiteren Abbrüchen an der Hochkippe zu erzeugen. Sie sind ein Ergebnis aus den ersten Voruntersuchungen zur Rutschung.

 

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